Kinostarts Juni 2022: Seine Elvis-Rolle brachte Austin Butler ins Krankenhaus
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Kinostarts Juni 2022Seine Elvis-Rolle brachte Austin Butler ins Krankenhaus

Der 30-Jährige verkörpert den King of Rock’n’Roll, ein Horrorfilm mit Ethan Hawke – das und mehr gibts diese Woche neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Elvis».

Warner Bros.

«Elvis»

Austin Butler verkörpert den King of Rock’n’Roll: «Elvis» beginnt während der letzten Stunden von Presleys Manager Colonel Tom Parker (Tom Hanks), der im Krankenhaus reflektiert, wie Elvis’ Karriere ins Rollen kam und wie er in der Musikbranche Fuß fasste.

Er blickt auf über zwanzig Jahre ihrer Zusammenarbeit zurück und es werden diverse Stationen beleuchtet.

Presley und Parker clashen

Der Film zeigt klar, wie schwierig die Dynamik bis zum Schluss war: Parker behauptet immer wieder, nur das Beste für Elvis zu wollen, verhält sich dann aber fragwürdig und die Wertvorstellungen der beiden clashen.

Bei Presleys Aufstieg, dem Hype um seine Person bis hin zu seinen Suchtproblemen und den letzten Jahren in Las Vegas ist vor allem eine Person an seiner Seite: seine Partnerin Priscilla (Olivia DeJonge), in die er sich bei seinem Militärdienst in Deutschland verliebt hat.

Butler im Krankenhaus

Butler hat sich der Rolle voll und ganz verschrieben: Er lernte, wie Elvis zu sprechen, zu singen und sich so zu bewegen. Sein Zimmer pflasterte er mit Bildern von Elvis zu. Nach drei Jahren Vorbereitungs- und Produktionszeit rebellierte sein Körper und er wachte nach dem letzten Drehtag mit Schmerzen auf.

Im Krankenhaus ähnelten die Symptome einer Blinddarmentzündung. «Man kann den Kontakt zu sich selbst verlieren. Und das hatte ich definitiv, als ich mit Elvis fertig war – ich wusste nicht, wer ich war», so Butler zu «GQ».

Neue Versionen der Hits

Im Film vom australischen Regisseur Baz Luhrmann gibts schnelle Schnitte, den typischen Presley-Hüftschwung und eine Länge von 159 Minuten. Selbstverständlich ist der Film geprägt von Elvis-Songs, Luhrmann interpretiert manche Rock’n’Roll-Hits aber modern.

So ist «Hound Dog» beispielsweise in einer neuen Version von Doja Cat zu hören. «Ich eröffne die Reise von Elvis für ein neues Publikum, das nur den Mann im Overall kennt und nicht weiß, dass er ein Rebell war», so Luhrmann zu «EW».

«The Black Phone»

1978 in Denver: Schon mehrere Kinder sind verschwunden. Dahinter steckt ein maskierter Kidnapper (Ethan Hawke), der mit einem schwarzen Lieferwagen und schwarzen Ballons umherfährt und Grabber genannt wird.

Auch der 13-jährige Finney (Mason Thames) gerät in seine Fänge: Er ist das neuste Opfer, landet im Wagen und schließlich in einem schalldichten Kellergewölbe, wo nur ein Bett steht.

Stimmen der Opfer

Dort entdeckt Finney ein Telefon, das zwar nicht richtig angeschlossen ist, darüber hört er allerdings die Stimmen der anderen Kinder, die schon zu Opfer des Grabbers wurden. Währenddessen hat Finneys Schwester Gwen Träume, in denen sie meint, Hinweise zu sehen, wo ihr vermisster Bruder sich befindet.

Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Joe Hill (der übrigens der Sohn von Stephen King ist, das Händchen für Horror liegt also in der Familie), der Regisseur Scott Derrickson hat die Story auf die Leinwand gebracht.

Der Trailer zu «The Black Phone».

Universal

«Freedom Uncut»

Diese Doku gilt als das letzte Werk von George Michael, er ist im Film als Erzähler zu hören: Es geht um die Veröffentlichung seines Solodebüts «Faith» von 1987 und die Entstehung des Nachfolge-Albums «Listen Without Prejudice, Vol. 1».

Neben seiner musikalischen Entwicklung und dem Streit mit seinem Plattenlabel wird auch der Tod seiner Mutter und die Beziehung zu Anselmo Feleppa beleuchtet.

Der Trailer zu «Freedom Uncut».

Pathé Films

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