Amnesty International: Sicherheitskräfte im Iran töten mindestens acht Menschen

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Amnesty InternationalSicherheitskräfte im Iran töten mindestens acht Menschen

Sicherheitskräfte haben laut der Menschenrechtsorganisation am Donnerstag auf Demonstrierende geschossen.

This image grab from a UGC video released on October 26, 2022 shows Iranian riot police running as they are being confronted by protesters behind in the capital in Tehran. - The death of 22-year-old Amini, after her arrest for allegedly breaching Iran's strict dress code for women, has fuelled the biggest protests seen in the Islamic republic for years. (Photo by UGC / AFP) / Israel OUT - NO Resale - NO Internet / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT AFP -  SOURCE: UGC - ANONYMOUS - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - NO INTERNET - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS - NO RESALE - NO ARCHIVE -NO ACCESS ISRAEL MEDIA/PERSIAN LANGUAGE TV STATIONS OUTSIDE IRAN/ STRICTLY NO ACCESS BBC PERSIAN/ VOA PERSIAN/ MANOTO-1 TV/ IRAN INTERNATIONAL/RADIO FARDA - AFP IS NOT RESPONSIBLE FOR ANY DIGITAL ALTERATIONS TO THE PICTURE'S EDITORIAL CONTENT /

Dieser Screenshot eines UGC-Videos, das am 26. Oktober 2022 veröffentlicht wurde, zeigt iranische Einsatzkräfte.

AFP

Bei den Protesten im Iran haben Sicherheitskräfte nach Angaben von Amnesty International am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet. Die Sicherheitskräfte hätten «erneut das Feuer auf Trauernde und Demonstranten eröffnet», erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. Amnesty verurteilte den «rücksichtslosen und rechtswidrigen Einsatz von Schusswaffen». Am Mittwochabend hatten sich zum Ende der Trauerzeit für die gestorbene Kurdin Mahsa Amini tausende Menschen versammelt.

Laut der Menschenrechtsorganisation Hengaw schossen die Sicherheitskräfte dabei in Aminis Heimatstadt Saghes auf Menschen und setzten Tränengas ein. Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Isna zufolge waren «fast 10.000 Menschen» zu Aminis Grab auf dem Friedhof in Saghes gezogen.

Amini war im September in Teheran gestorben, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen des Vorwurfs festgenommen worden war, ihr Kopftuch nicht den Vorschriften entsprechend getragen zu haben. Aktivisten beschuldigen die Behörden, Amini misshandelt zu haben. Ihr Tod löste eine bis heute andauernde Protestwelle aus.

Dieses UGC-Bild, das Berichten zufolge am 26. Oktober 2022 auf Twitter gepostet wurde, zeigt eine unverschleierte Frau, während sich Tausende auf den Weg zum Aichi-Friedhof von Mahsa Amini machen.

Dieses UGC-Bild, das Berichten zufolge am 26. Oktober 2022 auf Twitter gepostet wurde, zeigt eine unverschleierte Frau, während sich Tausende auf den Weg zum Aichi-Friedhof von Mahsa Amini machen.

AFP
(AFP)

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