Nach Urteilsverkündung: Sie muss fast acht Millionen Euro zahlen – jetzt droht Amber Heard der Ruin

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Nach UrteilsverkündungSie muss fast acht Millionen Euro zahlen – jetzt droht Amber Heard der Ruin

Die Jury im Gerichtsfall zwischen Amber Heard und Johnny Depp hat beiden Verleumdungsklagen stattgegeben. Jedoch muss Heard fast acht Millionen Euro an ihren Ex-Mann zahlen. Woher nimmt sie das Geld? 

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Das Urteil im Gerichtsfall zwischen Amber Heard und Johnny Depp ist gefällt. 

Das Urteil im Gerichtsfall zwischen Amber Heard und Johnny Depp ist gefällt. 

AFP
Die 36-jährige Schauspielerin muss ihrem Ex-Mann fast acht Millionen Euro Schadensersatz zahlen. 

Die 36-jährige Schauspielerin muss ihrem Ex-Mann fast acht Millionen Euro Schadensersatz zahlen. 

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Zwar hat das Gericht beiden Verleumdungsklagen stattgegeben, doch fällt die Strafe für Heard ungleich größer aus. 

Zwar hat das Gericht beiden Verleumdungsklagen stattgegeben, doch fällt die Strafe für Heard ungleich größer aus. 

AFP

Im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp (58) und seiner Ex-Ehefrau Amber Heard (36) hat sich die Jury größtenteils auf die Seite von Depp gestellt – aber auch Heard in einigen Punkten recht gegeben. Die Jury sprach Johnny Depp Schadenersatz in Höhe von zehn plus fünf Millionen Dollar zu, letztere Summe reduzierte die Richterin aufgrund entsprechender Regulierungen im Bundesstaat Virginia auf 350.000 Dollar.

Anwaltskosten in Millionenhöhe

Amber Heard sprach die Jury Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Dollar zu. Letztendlich muss Heard dem Urteil zufolge folglich 8,35 Millionen Dollar (7,8 Millionen Euro) an Depp zahlen. Doch: Woher nimmt sie das Geld? Könnten sie der Prozess und das Urteil in den finanziellen Ruin treiben?

Zwar hat sie mit ihren Filmrollen wie in «Aquaman» und «Aquaman 2» einige Millionen verdient und nach ihrer Scheidung eine Abfindung in Höhe von sieben Millionen Dollar von Johnny Depp erhalten. Doch allein die Prozesskosten haben bereits Millionen verschlungen. So hat sie sechs Millionen Dollar für Anwaltskosten aufbringen müssen.

Die Seite «Celebrity Net Worth» schätzte bereits vor dem Urteil, dass Heard acht Millionen Dollar Schulden habe.  Zwar kann Heard theoretisch Berufung gegen den Gerichtsentscheid einreichen, doch auch dann müsste sie knapp zehn Millionen Euro als Kaution hinterlegen. Die Anwältin Sandra Spurgeon erklärte gegenüber CBS: «Für eine Person, die nicht in der Lage ist, das Urteil zu bezahlen und keine Kaution zu hinterlegen, ist es ein echtes Problem, wenn die obsiegende Partei beabsichtigt, das Urteil zu vollstrecken».

Ungewisse Zukunft in der Filmbranche

Dass Johnny Depp aus gutem Herzen auf die Urteilsvollstreckung verzichtet, ist wohl äußerst unwahrscheinlich. Als einzige Alternative bliebe es Amber Heard noch, Konkurs anzumelden. Mindestens an der Zahlung der 350.000 Dollar Strafschadenersatz führt für sie jedoch kein Weg vorbei. 

Die Zukunft in der Filmbranche und somit die Möglichkeit, Geld zuverdienen, ist sowohl für Amber Heard als auch für Johnny Depp ungewiss. Eric Rose, ein in Los Angeles ansässiger Experte für Kommunikation und Krisenmanagement, sieht den Ruf der beiden nachhaltig beschädigt. In dieser Hinsicht habe das Verfahren keinen Gewinner hervorgebracht, sagte er. Es werde für Filmstudios nun schwieriger werden, Depp oder Heard anzuheuern, da die Studios Gefahr liefen, einen großen Teil ihres Publikums potenziell zu verprellen. Denn die Fans seien jetzt in Anhänger von Depp oder Heard gespalten.

(L´essentiel/dpa/fis)

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