Fies, fies, fies – Sie wollte ein tiefsinniges Tattoo und bekam...

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Fies, fies, fiesSie wollte ein tiefsinniges Tattoo und bekam...

Im brasilianischen São Paulo ist ein Tatöwierer verhaftet worden, der für seine schönen japanischen Kalligraphien bekannt war. Sie bedeuteten nur nicht das, was er den Kunden versprochen hatte.

Der thailändische Tätowierer Toth Zuh Andu war in São Paulo sehr bekannt. Vor allem unter diejenigen, die sich gerne japanische Schriftzeichen tätowieren lassen. Die eleganten Lettern waren Andus Markenzeichen – bis sich herausstellte, dass die Texte, die er seinen Kunden unter die Haut stach, etwas ganz anderes bedeuten, als diese bestellt hatten. Nun wurde Andu von der brasilianischen Polizei verhaftet.

Die Liste der unzufriedenen Kunden ist lang. Ein Mann, der den Namen seiner Mutter «Lucrécia Santos Amaral» für immer unter der Brust tragen wollte, muss nun mit einer ganz anderen Legende leben: «Ich hasse meine Familie.» Eine Dame, die der Welt mitteilen wollte: «Du bist verantwortlich für das, was du gezähmt hast» trägt jetzt «Poulet- und Nudelsuppe» am Oberarm.

Der Schwindel flog auf, als ein Mann seinem japanischen Boss stolz sein neues Tattoo zeigte, berichtet das Onlineportal «Jornal VDD». Statt «Gott ist Liebe» stand «Ich hasse meinen Job». Bleibt zu hoffen, dass der Tätowierte nicht auch noch seine Stelle verloren hat.

(L'essentiel Online/kle)

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