Zu wenig getrunken? – Sieben Anzeichen dafür, dass Du dehydriert bist
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Zu wenig getrunken?Sieben Anzeichen dafür, dass Du dehydriert bist

Manchmal merken wir erst, dass wir zu wenig getrunken haben, wenn es schon fast zu spät ist. Dabei ist Wasser für unseren Körper so wichtig.

Dehydration hat viele Gesichter: Bist du ausgelaugt und müde, lohnt es sich, anstatt Kaffee einen Tee zu trinken.

Dehydration hat viele Gesichter: Bist du ausgelaugt und müde, lohnt es sich, anstatt Kaffee einen Tee zu trinken.

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Bei Hunger knurrt unser Magen. Wenn unser Körper Flüssigkeit braucht, zeigt er das nicht immer ganz so deutlich. Aber es gibt klare Anzeichen dafür, dass du mehr Wasser trinken solltest. Wir verraten, welche das sind.

1. Du hast Durst

Beginnen wir mit den Basics. Durst zeigt doch, dass wir trinken sollten, oder? Das stimmt, nur: Durst verspüren wir oftmals erst, wenn die Dehydration schon begonnen hat. Versuche also, auch vorher regelmäßig zu trinken. Oftmals wird Durst auch mit Hunger verwechselt. Trinke also zuerst ein großes Glas Wasser, bevor du an den Kühlschrank gehst.

2. Du bist schlapp und unkonzentriert

Verschwimmen die Buchstaben vor deinen Augen und du würdest dich am liebsten hinlegen? Erschöpfung ist ebenfalls ein Anzeichen dafür, dass du zu wenig getrunken hast. Je dehydrierter du bist, desto weniger kann das Gehirn Leistung erbringen, da es durch einen sinkenden Blutdruck schlechter mit Blut versorgt wird.

3. Du hast Kopfweh

Wenn wir zu wenig trinken, wird unser Blut dickflüssiger. Das Gehirn wird nicht mehr so gut durchblutet, wodurch es zu einem Sauerstoffmangel kommt. Die Folgen dieser Dehydration reichen von leichten Kopfschmerzen bis hin zu Migräneanfällen. Ganz ähnlich verhält es sich, wenn man zu viel Alkohol getrunken hat, sich verkatert fühlt und der Körper dringend Wasser benötigt.

Dehydrierung

Dehydration ist der Fachausdruck für Flüssigkeitsmangel und die damit verbundene Austrocknung des Körpers. Auslöser für eine Dehydration ist häufig eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder ein enormer Flüssigkeitsverlust (zum Beispiel durch viel Sport oder Durchfall). Wenn dein Körper dehydriert ist, beeinträchtigt das deine Leistungsfähigkeit, deine Konzentration und den Stoffwechsel.

4. Du hast trockene Haut

Natürlich ist der Tipp von Supermodels, immer genug zu trinken, oftmals nicht ihr einziges Schönheitsgeheimnis. Aber ein bisschen Wahrheit steckt eben doch in dieser Aussage. Denn auch am größten Organ des Körpers findest du Anzeichen für Dehydration. Wenn du zu wenig trinkst, lässt die Elastizität der Haut nach, feine Trockenheitsfältchen im Gesicht und ein ziehendes Spannungsgefühl sind die Folge. Bei genügend Flüssigkeit erscheint die Haut praller und die Oberfläche wirkt durchbluteter.

5. Du hast Augenringe

Siehst du irgendwie müde aus und hast dunkle Schatten unter deinen Augen? Greife jetzt besser nicht zu einem doppelten Espresso (Koffein beschleunigt die Wasserausscheidung im Körper), sondern fülle dein Wasserglas auf. Denn auch unter den Augen erkennst du Wassermangel. Wenn das nicht hilft, haben wir Tipps gegen Augenringe von einer Expertin gesammelt.

6. Dein Urin ist dunkel

Hat dein Urin eher eine dunkle Farbe und riecht vielleicht auch ein wenig streng, ist oftmals Dehydration die Ursache. Bei vielen ist dies morgens der Fall, da nachts nichts getrunken wird und der Urin somit konzentrierter ist. Falls sich die Farbe im Verlauf des Tages nicht ändert, solltest du unbedingt mehr trinken.

7. Dein Mund ist trocken

Schleimhäute trocknen super schnell aus, wenn du zu wenig trinkst. Durch zu wenig Wasserzufuhr kann der Körper nur wenig Speichel produzieren, die Bakterien im Mund nehmen zu. So entsteht auch Mundgeruch. Spätestens, wenn sich dein Mund trocken anfühlt, ist es also Zeit, Flüssigkeit zu dir zu nehmen.

Leichte Dehydrierungen kannst du selbst beheben, in dem du über den Tag verteilt viel trinkst (mindestens zwei Liter). Wasser, Früchte- oder Kräutertee sowie leicht salzige Brühen (nach Durchfall oder Erbrechen) eignen sich besonders gut. Sollten die Symptome nicht verschwinden, lohnt sich ein Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt.

(L'essentiel/Geraldine Bidermann)

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