Makaberes Jobangebot – Simbabwe sucht verzweifelt nach Henker

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Makaberes JobangebotSimbabwe sucht verzweifelt nach Henker

In Simbabwe gibt es die Todesstrafe. Doch sie wird nicht ausgeführt, weil keiner den Job machen will. Irgendwie verständlich.

Der Job des Henkers erfreut sich in Simbabwe keiner großen Beliebtheit.

Der Job des Henkers erfreut sich in Simbabwe keiner großen Beliebtheit.

DPA

Diese Jobsuche der Regierung wird zu einer Hängepartie: Die Justizbehörden in Simbabwe suchen seit zehn Jahren verzweifelt nach einem Henker. Das Land im südlichen Afrika habe seit 2005 keine zur Todesstrafe verurteilten Straftäter hinrichten können, sagte die Staatssekretärin des Justizministeriums, Virginia Mabhiza, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Derzeit warten nach Angaben des Ministeriums 117 Straftäter in den Todeszellen. Doch es gibt niemanden, der das Urteil ausführen darf. «Wir haben die Stelle mehrfach ausgeschrieben», so Mabhiza, aber es gebe keine Bewerber für den Job.

In Simbabwe darf die Todesstrafe ausschließlich gegen Männer zwischen 21 und 69 Jahren verhängt werden. Die in 2013 verabschiedete Verfassung untersagt das Todesurteil für Kinder, Jugendliche und Frauen sowie für Menschen mit psychologischen Erkrankungen.

(L'essentiel/dpa)

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