ArcelorMittal – Situation in Düdelingen wird «genau beobachtet»

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ArcelorMittalSituation in Düdelingen wird «genau beobachtet»

DÜDELINGEN – Wirtschaftsminister Étienne Schneider hat im Falle des Stahlwerks in Düdelingen einen Vertreter des Käuferunternehmens getroffen.

Dan Biancalana, Étienne Schneider und Nicolas Schmit (v.l.n.r).

Dan Biancalana, Étienne Schneider und Nicolas Schmit (v.l.n.r).

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Wenn es um den Verkauf des Düdelinger AcerorMittal-Werks an die Investmentgruppe Liberty House geht, versuchen die beteiligten die Wogen zu glätten. Jay Hambro, Chief Investment Officer (CIO) des Liberty-House-Mutterkonzerns GFG Alliance, hat L'essentiel bereits vor wenigen Tagen mit der Strategie des Käufers betraut: Der Standort soll erhalten und die 300 Mitarbeiter übernommen werden. Zudem garantierte er auch «Investitionen, die nicht niedriger ausfallen werden, als die von ArcelorMittal».

Am Dienstag haben Wirtschaftsminister Étienne Schneider und Arbeitsminister Nicolas Schmit Hambro und den Düdelinger Bürgermeister, Dan Biancalana, getroffen. Schneider wollte «sich von den Absichten des Käufers überzeugen» und forderte für den Standort Düdelingen «klare Perspektiven für die kommenden Jahre».

Wie es scheint konnte Hambro den Wirtschaftsminister beruhigen, da Schneider «die Investitionsbereitschaft der Gruppe in den kommenden Jahren», aber auch «die Sicherheit des Standorts und der Arbeitsplätze» festgestellt hat. Die Regierung «hat die Entwicklung des Verkaufsprozesses (unter Aufsicht der Europäischen Kommission, Anmerkung der Redaktion) genau beobachtet» und wird dies auch «künftig tun, wenn die industriellen Aktivitäten aufgenommen werden.»

(nc/L'essentiel)

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