Super G abgesagt – Skirennfahrer bei Sturz schwer verletzt
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Super G abgesagtSkirennfahrer bei Sturz schwer verletzt

Beim Weltcup-Finale des Super G in der Schweiz ist der Österreicher Klaus Kröll schwer gestürzt. Waren die Renn-Bedingungen zu gefährlich?

Nach dem Sturz von Klaus Kröll wurde das Rennen in Lenzerheide definitiv abgebrochen.

Nach dem Sturz von Klaus Kröll wurde das Rennen in Lenzerheide definitiv abgebrochen.

Keystone

Nach einem schweren Sturz von Skirennfahrer Klaus Kröll ist der Super-G beim Weltcup-Finale in Lenzerheide abgebrochen worden. Der Österreicher war am Donnerstag nach einem Sprung von der Piste abgekommen und in den Fangzaun gerast. Laut einer ersten Diagnose des Teamarztes hat er sich an der linken Schulter und am linken Oberarm verletzt. Er musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Auch der Super-G der Damen wurde in der Schweiz abgesagt. Die Kristallkugel ging dadurch mit 55 Punkten Vorsprung auf Julia Mancuso aus den USA an die Slowenin Tina Maze. Aksel Lund Svindal aus Norwegen hatte den Sieg in der Disziplin-Wertung bereits sicher.

Deutsche waren gegen Start

Der Sieg in der Gesamtwertung ist Marcel Hirscher nun kaum noch zu nehmen. Svindal fehlen auf den Österreicher bei noch zwei ausstehenden Technikrennen 149 Punkte.

Aus Sicht des deutschen Alpin-Direktors Wolfgang Maier hätte der Super-G bei böigem Wind nicht stattfinden sollen. Bei der Abstimmung im Vorfeld des Rennens habe sich das deutsche Team gegen einen Start ausgesprochen, sagte Maier in der ARD. «Wir sind davon ausgegangen, dass wir keinen fairen Wettkampf haben werden.» Bereits am Mittwoch konnten die Abfahrten wegen Nebels nicht stattfinden.

(L'essentiel Online/dpa)

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