Luxemburg Rundfahrt – Skoda-Tour soll sicheren Radsport bieten

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Luxemburg RundfahrtSkoda-Tour soll sicheren Radsport bieten

LUXEMBURG – «Sicherheit ist die Priorität Nummer 1». Die Skoda Tour geht direkt zur Sache und will die Rückschläge der letzten Ausgabe nicht wiederholen.

Die Sicherheitspannen der letzten Ausgabe sollen sich 2021 nicht wiederholen.

Die Sicherheitspannen der letzten Ausgabe sollen sich 2021 nicht wiederholen.

Die Skoda-Tour de Luxembourg ist fest entschlossen, ihren Ruf wiederherzustellen. Die Sicherheit der Fahrer lassen sich die Organisatoren einiges Kosten, damit es besser läuft als 2020.

Im letzten Jahr war es gleich zu mehren Zwischenfällen gekommen, die zu einem Streik der Fahrer führten. Das Peloton neutralisierte das Rennen für rund 100 Kilometer selbst, um so auf die Sicherheitsmängel bei der Luxemburg-Rundfahrt hinzuweisen. Zuvor sorgten parkende Autos auf der Strecke und ein haltender Bus 4,5 Kilometer vor dem Ziel für Unsicherheit bei den Fahrern.

Organisatoren geloben Besserung

Kurz vor dem Ende der Rundfahrt sorgte dann ein entgegenkommender Lastwagen zwischen Mersch und Luxemburg für einen Sturz im Fahrerfeld. «Die Ausgabe 2020 der Skoda Tour Luxembourg hatte einige Sicherheitsmängel», räumten die Organisatoren am Dienstag in einer Erklärung ein.

Bei der diesjährigen Ausgabe soll alles besser werden, so sollen etwa frühzeitige Straßensperrungen Gegenverkehr für die Radprofis ausschließen. Zehn bis 15 Minuten bevor das rote Auto der Rennleitung ankommt, sollen die Straßen für den Verkehr gesperrt werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Über eine Trackinganwendung sollen zudem Polizei und Streckenposten jederzeit über die aktuelle Position der Radsportler im Rennen informiert werden.

(FL/L'essentiel)

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