Datenschutz – Snapchat und Skype sind löchrig wie Schweizer Käse

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DatenschutzSnapchat und Skype sind löchrig wie Schweizer Käse

Amnesty International hat die elf beliebtesten Messenger-Dienste der Welt auf ihre Daten-Sicherheit getestet. Mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen.

Nach Whatsapp führte Facebook kürzlich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch für den Messenger des sozialen Netzwerks ein. Obwohl dieser nicht automatisch aktiviert ist, sondern umständlich installiert werden muss, verhalf die Sicherheitsmaßnahme dem Dienst nun zu einer besseren Bewertung in einer Untersuchung von Amnesty International.

Die Menschenrechtsorganisation nahm die elf beliebtesten Messenger der Welt genauer unter die Lupe, um herauszufinden, wie gut die Privatsphäre der Nutzer geschützt ist. Die Verschlüsselung helfe nämlich, Menschenrechte im digitalen Raum zu schützen, so Amnesty.

Facebook und Apple als Sieger

Dabei schnitten die bereits genannten Dienste von Facebook sowie jene von Apple – iMessage und Facetime – am besten ab. Microsofts Video-Telefonie-Dienst Skype sowie das vor allem bei Jugendlichen beliebte Snapchat enttäuschten hingegen. Die unverschlüsselte Kommunikation ermögliche die Überwachung durch Geheimdienste sowie das Abgreifen der Daten durch Internetkriminelle, heißt es.

Amnesty International stellt deshalb drei Forderungen an die Betreiber: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll als Standard eingesetzt und die User deutlich über den Grad der Verschlüsselung informiert werden. Außerdem soll regelmäßig bekannt gegeben werden, welche Anfragen von Regierungen eingegangen sind und wie die Betreiber darauf reagiert haben.

(L'essentiel/lia)

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