«Game of Thrones» – So fulminant war das Staffel-Finale

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«Game of Thrones»So fulminant war das Staffel-Finale

Wenn Sie die letzte Folge von «Game of Thrones» noch nicht gesehen haben, sollten Sie diesen Artikel nicht anklicken. Denn wieder starben zentrale Figuren.

Auch Jon Snow (Kit Harington) spielt im Staffelfinale eine entscheidende Rolle.

Auch Jon Snow (Kit Harington) spielt im Staffelfinale eine entscheidende Rolle.

DPA

Um auf Nummer sicher zu gehen, hier noch einmal eine Warnung: Dieser Artikel ist vollgepackt mit Spoilern wie die Satteltasche eines Dothraki. Wenn Sie also die letzte Folge der vierten Staffel von «Game of Thrones» noch nicht gesehen haben, sollten Sie schleunigst auf Ihren Drachen steigen und einen Abflug machen.

Für alle, die bleiben wollen: Willkommen zum Hohelied auf die letzte Folge von Sonntagabend. Was für ein fulminantes Staffelfinale, das sich die Produzenten der HBO-Serie haben einfallen lassen. Gleich vier Tode mussten die Zuschauer betrauern.

Allerdings starben dieses Mal nicht die Guten, sondern jene, die es nicht anders verdient haben. Bis auf Jojen Reed. Der 13-jährige Begleiter von Bran Stark durfte zwar das Ziel der Reise durch die Eiswüste sehen, wurde aber kurz vor der Erfüllung seiner Wünsche von wiederauferstandenen Skeletten ermordert.

Tyrions Rache

Schockiert hat aber viel mehr Tyrion Lannisters Amoklauf. Wir erinnern uns, wie wir uns alle todsicher waren, Tyrion würde in der vorletzten Folge das Zeitliche segnen. Aber nichts da: Der große Bruder Jamie eilt zu Hilfe und befreit den kleinen Kämpfer aus seiner Zelle, um ihn in einer Kiste verpackt gen Freiheit zu verschiffen. Doch nicht bevor Tyrion Rache nimmt. Und zwar an seiner ehemaligen Geliebten Shae, die ihn so bitter getäuscht hat und plötzlich im Bett seines Vaters liegt. Ebenfalls rechnet er mit seinem verhassten Vater Tywin ab. Und wie lässt sich ein Familiendisput besser begleichen als mit einer Armbrust?

Der Vierte im Bunde, der uns in Zukunft erspart bleibt, ist Sandor Clegane – zu Fall gebracht von der unerbittlichen Brienne of Tarth in einem Kampf, an dessen Ende Clegane als blutiger Klumpen Mensch am Boden liegt und vor sich hin jammert, man möge ihn doch bitte töten. Seine bisherige Geisel Arya Stark ist also frei von den Fängen des bösen Ritters und macht sich auf, ihren Bruder Jon Snow zu finden.

Erwarten Sie aber keine tränenreiche Familienrückführung in Staffel fünf. Es ist immer noch der «Game of Thrones»-Autor George R. R. Martin, der die Fäden zieht und dieser hat uns eines gelehrt: Valar morghulis. Alle Menschen müssen sterben.

Die Fans überschlagen sich derweil mit Tweets über das großartige Staffelfinale:

«Ich sage es nochmal: Die beste Episode der ganzen Show bis jetzt. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe gejubelt. Spektakulär.»

«Peter Dinklage (Tyrion Lannister) sollte für diese Staffel mit Emmys überschüttet werden.»

«Der Moment, in dem du merkst, dass du 10 Monate auf die neue Staffel von Game of Thrones warten musst ...»

(L'essentiel/ink)

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