Pirouette mit 120 km/h – So geht es Abfahrer Muzaton nach Beinahe-Sturz

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Pirouette mit 120 km/hSo geht es Abfahrer Muzaton nach Beinahe-Sturz

Maxence Muzaton sorgte bei der WM-Abfahrt der Männer mit einer spektakulären Aktion für Aufsehen. Bitter: Er verletzte sich bei seinem Stunt schwer.

Es war bisher die Szene bei der Ski-WM in Cortina. Maxence Muzaton verhinderte akrobatisch einen schweren Sturz in der Abfahrt der Männer. Der 30-Jährige erwischte nach gut 20 Fahrsekunden einen Schlag, bei dem er die Kontrolle über seinen rechten Ski verlor. Muzaton schaffte es aber trotz hoher Geschwindigkeit (120 km/h) einen Sturz zu verhindern, drehte er doch eine Pirouette und landete mit dem Rücken zum Tal wieder auf den Beinen.

Alles gut also? Nicht ganz. Für Muzaton hatte der Stunt böse Folgen: Mit Kniebeschwerden wurde er in das Krankenhaus eingeliefert. Dort die ernüchternde Diagnose: Kreuzbandriss und Saison-Aus. Aber klar: Man muss die Frage stellen, was er sich für Verletzungen zugezogen hätte, wenn er keine akrobatische Aktion eingelegt hätte.

Und ohnehin ist das Ski-Ass dank seines Stunts eine kleine Berühmtheit im Internet. Auf Social Media feiern ihn die User ab. Auch ARD-Ski-Experte Felix Neureuther jubilierte. «Was war das für ein Ding!», ist sein Fazit. Er vergleicht Muzaton weiter mit einem Ski-Freestyler und witzelte: «Schau dir diesen wunderbaren 180 an. Er hätte dazwischen vielleicht noch einen Grab einbauen können.»

(L'essentiel/Nils Hänggi)

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