Junge Wilde – So klingt das Jahr 2011

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Junge WildeSo klingt das Jahr 2011

Auch Anfang 2011 sucht die BBC wieder die heißesten Musik-Newcomer des neuen Jahres. Wer folgt auf Mika, Adele oder 50 Cent?

Immer Anfang eines Jahres sucht die BBC in einer groß angelegten Umfrage unter Experten nach den besten noch unbekannten Acts. Die Liste der bisherigen «Sound of»-Gewinner ist beeindruckend: Mika (2007), ­Keane (2005), Adele (2008) oder 50 Cent (2003). Wer es also auf diese Liste schafft, dem winkt in der Regel eine große Zukunft. Im letzten Jahr hat es die Gewinnerin Ellie Goulding bis jetzt noch nicht ganz nach oben geschafft, doch unter den Top 5 waren auch Hurts, die inzwischen in großem Stil von sich reden machen.

Dank der beeindruckenden Erfolgsquote ist die «Sound of»-Liste zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden. Es ist davon auszugehen, dass die engere Auswahl auch in diesem Jahr den grossen Durchbruch schafft. Bereits jetzt steht die Longlist fest – und wie nicht anders zu erwarten, sind darunter einige Perlen zu finden.

So etwa Jessie J: Sie ist die britische Ausgabe von Lady Gaga, hat schon Songs geschrieben für Größen wie Chris Brown, Christina Aguilera und Justin Timberlake. Letzterer nannte Jessie J «die momentan beste Sängerin der Welt».

Doch es gibt auch weniger offensichtliche Kandidaten für einen Mainstream-Erfolg. Etwa Jamie Woon: Wie vor einem Jahr Hurts könnte aber auch er mit seinen düsteren Soul-Pop-Perlen zur großen Überraschung des Jahres werden.

Auch Clare Maguire darf sich große Chancen ausrechnen: Auf den Spuren von Kate Bush hat sie mit «Ain’t Nobody» bereits eine hymnische Single veröffentlicht. Ihr Album «Light After Dark» folgt im Februar.

Fünfzehn Acts sind insgesamt im Rennen um den Titel «Sound of 2011»: Die Rockbraut Anna Calvi veröffentlicht noch diesen Monat ihr Debüt, Soul-Sänger Daley war bereits auf einem Gorillaz-Track zu hören.

James Blake hat sich als Produzent bereits einen Namen gemacht. Die Neuseeländer von The Naked and Famous werden im Indie-Radio bereits genauso rauf- und runtergespielt wie Warpaint und The Vaccines.

Die weiteren Namen: Esben & The Witch, Mona, Nero, Wretch 32, Yuck und Jai Paul.

(20min.ch/ng)

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