Steuerhinterziehung – So lacht das Internet über Uli Hoeneß

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SteuerhinterziehungSo lacht das Internet über Uli Hoeneß

Uli Hoeness wurde am Donnerstag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Twitter-Community sorgt inzwischen mit Hoeneß-Tweets weiterhin für gute Unterhaltung.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – so zumindest besagt es ein altes Sprichwort. Betrachtet man die aktuellen Twitter-Beiträge zum Fall Uli Hoeneß, könnte das Sprichwort treffender nicht sein. Die Twitter-Gemeinde lässt kein gutes Haar am FC-Bayern-Präsidenten, der wegen Steuerhinterziehung vor Gericht steht. «Schnell fertig machen, bevor noch so ein Heini vom Finanzamt eine noch höhere Steuerschuld ausrechnet», schreibt beispielsweise ein Twitter-User und bezieht sich dabei auf die ständig steigende Geldsumme, die Hoeneß hinterzogen haben soll.

Am Montagmorgen startete der Steuerprozess gegen den ehemaligen Fußballer. Hoeneß hat sich ursprünglich zwar selbst angezeigt, jedoch vorerst lediglich wegen einer Steuerschuld von 3,5 Millionen Euro. Nachdem er die Summe am ersten Prozesstag auf 18,5 Millionen Euro korrigierte, sprach das Gericht am zweiten Tag bereits von insgesamt 27,2 Millionen Euro.

Der dritte Tag im spektakulären Prozess ging am Mittwoch nach nicht einmal eineinhalb Stunden Verhandlungszeit zu Ende. Die Verteidigung von Hoeneß akzeptierte zuvor die von einer Finanzbeamtin auf 27,2 Millionen Euro bezifferten Steuerschulden.

(L'essentiel/dv)

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