Kinostart Oktober – So liebenswert ist Wes Andersons neuer Film
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Kinostart OktoberSo liebenswert ist Wes Andersons neuer Film

In «The French Dispatch» spielen unter anderem Timothée Chalamet und Owen Wilson mit und soll eine Ode an den «New Yorker» sein.

Wes Andersons zehnter Film könnte ein Liebesbrief an den Journalismus sein – es wird aber auch seine Leidenschaft für absurde und doch liebenswerte Geschichten spürbar.Der Film spielt in den späten Sechzigern, wir befinden uns in der erfundenen französischen Kleinstadt Ennui-sur-Blasé, wo das Büro der Zeitung «The French Dispatch» liegt. «Sie sollte ein paar Hundert Wörter abgeben. Diese Story hat 14.000!» – es ist eine der ersten Aussagen, die wir vom amerikanischen Redaktionsleiter Arthur Howitzer Jr. (Bill Murray) hören.

Kulinarik, Mord und Aufstände

Am liebsten sind ihm die schrägen Geschichten aus dem Alltag. Zumindest bis vor kurzem – Howitzer ist nämlich verstorben. Im Film schauen die Journalistinnen und Journalisten mit drei Geschichten auf den Redaktionsalltag und Howitzers Lieblingsstücke zurück. Es geht um eine Food-Kritik, die in ein Entführungs-Szenario mündet, einen malenden Mörder im Gefängnis und Studierende, die eine Revolution anzetteln. Hier spielt Timothée Chalamet den hässigen Anführer Zeffirelli.

Der Cast strotzt vor Starpower – mit dabei sind unter anderem auch Tilda Swinton, Léa Seydoux, Saoirse Ronan und Owen Wilson.Die Inspiration zum Film fand Wes Anderson in einem Magazin: «Ich wollte einen französischen Film machen und hatte die Idee, einen «The New Yorker»-Film zu kreieren», sagt er zu «WNYC Studios».

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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