Luxemburger Fußball-Talent – So lief Thills Bayern-Absage wirklich ab

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Luxemburger Fußball-TalentSo lief Thills Bayern-Absage wirklich ab

LUXEMBURG - Der Vater von Fußball-Talent Vincent Thill rechtfertigt sich für seine «Hosenpinkler»-Aussage. Er habe diesen Satz nie so gesagt.

31.05.2016, Fussball Internationales Freundschaftsspiel, Friendly Game, Saison 2015-2016, Stade Josy Barthel, Luxemburg, Luxembourg, Luxemburg - Nigeria v.l.  Vincent Thill (Luxemburg - 10)  Freisteller  Foto: Gerry Schmit

31.05.2016, Fussball Internationales Freundschaftsspiel, Friendly Game, Saison 2015-2016, Stade Josy Barthel, Luxemburg, Luxembourg, Luxemburg - Nigeria v.l. Vincent Thill (Luxemburg - 10) Freisteller Foto: Gerry Schmit

Editpress/Gschmit

Luxemburgs Fußball-Talent Vincent Thill (16) sorgt in Deutschland weiter für Schlagzeilen. Nach der kolportierten frechen Absage an den FC Bayern – «Wir pinkeln uns nicht gleich die Hose voll, nur weil Matthias Sammer anruft» – hat sich jetzt Vater und Berater Serge Thill noch einmal zu Wort gemeldet.

Im Interview mit der Bild-Zeitung sagt der Luxemburger, dass er diesen Satz gegenüber dem Magazin 11 Freunde so gar nicht gesagt habe. «Ich bin weder verrückt. Noch bin ich dumm. Das ganze Thema geht mir auf den Sack. Weil ich den Satz nicht gesagt habe. Die Frage des Reporters war, ob es spannend sei, wenn Bayern München anruft. Und ich habe gesagt: ‹Egal ob Barcelona, Bayern, Liverpool oder Real Madrid anruft – egal, ob Florentino Perez, Matthias Sammer oder irgendein anderer, man muss sich nicht sofort in die Hose pinkeln›. Das war ein Beispiel. Nicht mehr. Zumal ich mit Matthias Sammer gar nicht telefoniert habe.»

Vincent Thill hatte sich Ende Mai nach zähen Verhandlungen mit dem FC Bayern dazu entschieden, seinen Vertrag beim FC Metz bis 2021 zu verlängern. Vater Serge erklärt gegenüber der Bild, wie schwer es für seinen Sohn war, eine Entscheidung zu treffen: «Mein Sohn war verwirrt. Das war ihm zu viel. Ich habe ihn mir dann geschnappt und gesagt: ‹Vincent, schreib auf, was bedeutet Bayern München für dich? Und was bedeutet Metz für dich?› Am Ende hatte er mehr positive Punkte auf der Metz-Seite als auf der Bayern-Seite», erzählt Serge Thill. Und: Sein Sohn könne später, «mit 18, 19 oder 20» immer noch zu einem Klub wie dem FC Bayern oder Real Madrid wechseln.

Links:
11 Freunde
tz.de

(jt/L'essentiel)

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