Technologie – So sieht ein Tennismatch ohne Linienrichter aus

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TechnologieSo sieht ein Tennismatch ohne Linienrichter aus

An den Next Gen ATP Finals in Mailand werden einige Neuerungen ausprobiert. Vieles davon ist extrem gewöhnungsbedürftig.

An der inoffiziellen U21-WM wird ein neues Format im Tennis getestet. Analog zu den ATP World Tour Finals in London gibt es Gruppenspiele, Halbfinals und ein Finale, wobei ein Spiel um Platz 3 dazukommt. Ansonsten ist vieles experimentell:

• Die Partien werden im Best-of-5-Modus bestritten.

• Wer vier Games für sich entscheidet, gewinnt den Satz.

• Bei 3:3 gibt es ein Tiebreak.

• Bei 40:40 entscheidet der nächste Punkt das Game.

• Ein Aufschlag, der das Netz berührt, wird nicht wiederholt, stattdessen wird weitergespielt.

• Zwischen den Punkten sorgt ein Countdown dafür, dass die 25 Sekunden lange Pause nicht überschritten wird.

Keine Challenges mehr notwendig

Es gibt keine Linienrichterinnen und -richter mehr. Ein elektronisches System überwacht jeden Ball und zeigt an, ob dieser im Feld war oder nicht. Zudem gibt dieses sogenannte «Hawk-Eye Live» auch die Ausrufe von sich, was extrem gewöhnungsbedürftig ist (siehe Video oben). Challenges werden so logischerweise hinfällig.

Außerdem dürfen sich die Spieler von ihren Coaches per Funk ganz offiziell beraten lassen. Das nutzte Daniil Medwedew im ersten Spiel gegen seinen russischen Landsmann Karen Chatschanow, das er 2:4, 4:3 (8:6), 4:3 (7:3), 4:2 gewann. (siehe Video unten).

(L'essentiel//sda)

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