Gefährliches Gratis-Game – So verdienen Betrüger mit «Fortnite» Geld

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Gefährliches Gratis-GameSo verdienen Betrüger mit «Fortnite» Geld

Mit «Fortnite» kann man nicht nur als E-Sportler Geld verdienen. Längst haben auch Betrüger Wege gefunden, durch das Spiel große Summen zu erbeuten.

«Fortnite» ist in aller Munde, aber Spieler sollten dennoch vorsichtig sein.

«Fortnite» ist in aller Munde, aber Spieler sollten dennoch vorsichtig sein.

Epic Games

Die verlockenden Worte «free to play» hat wohl so manchen Spieler zu «Fortnite» gezogen. Obwohl der beliebte Battle-Royale-Teil des Games komplett kostenlos gespielt werden kann, gibt es sogenannte Mikrotransaktionen im Spiel. So ganz «mikro» sind diese Verkäufe allerdings nicht, denn es werden Pakete für bis zu 75 Euro angeboten.

Die darin enthaltenen 13.500 vBucks – so heißt die Spielwährung – können schnell wieder weg sein, da man für manche Outfits rund 2000 dieser vBucks zahlt.

Wer diese Preise sieht, fragt sich bestimmt, ob es nicht einen anderen Weg gibt, an die Skins zu kommen. Den gibt es tatsächlich: indem man gebrauchte oder gehackte Accounts kauft und mit ihnen spielt.

Illegale Webseiten

Außerdem versprechen einige zweifelhafte Webseiten, die begehrten vBucks kostenlos zu generieren. Dieser Prozess ist aber weder legal noch funktioniert er. Tatsächlich wird versucht, an die Handynummer oder die Kreditkartendaten des Benutzers zu kommen, um ihm ein teures Abonnement oder SMS-Zahlungen zu verpassen.

Auf diese Weise verdiente eine Gruppe Betrüger laut Similar Web allein in einem Monat mehr als 90.000 US-Dollar. Manchmal wird man auch aufgefordert, Account-Name und Passwort einzugeben. Nach dem Eintippen wird das Passwort des Fortnite-Kontos innerhalb Sekunden gewechselt – man verliert den Zugriff auf den Account, der dann höchstwahrscheinlich verkauft wird.

Links zu solchen Seiten tauchen oft unter Youtube-Videos auf, die gratis «Fortnite»-Outfits versprechen. Auch über Google findet man Dutzende Ergebnisse unter Begriffen wie «Fortnite vBucks Generator».

Auch Gefahr durch App

Da Epic Games entschieden hat, ihr Spiel nicht im Google Playstore anzubieten, findet man dort haufenweise «Fortnite»-Imitationen. Diese tarnen sich mit Schrift und Layout des Multiplayer-Shooters und können ebenfalls Kreditkarteninfos oder «Fortnite»-Accountdaten verlangen. Teilweise kann auch Malware auf das Gerät geladen werden. Also Vorsicht: «Fortnite» nur von Epic Games offizieller Seite herunterladen!

(L'essentiel)

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