In Deutschland – So wenige Verkehrstote wie seit 60 Jahren nicht

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In DeutschlandSo wenige Verkehrstote wie seit 60 Jahren nicht

Die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr ist in Deutschland auf ein Rekordtief gesunken. Die gleiche Tendenz gilt für Luxemburg.

ARCHIV - 04.02.2014, Niedersachsen, Algermissen: Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstra�e, w�hrend vorbeifahrene Autos Leuchtspuren ziehen (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres drastisch gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 04.02.2014, Niedersachsen, Algermissen: Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstra�e, w�hrend vorbeifahrene Autos Leuchtspuren ziehen (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres drastisch gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Julian Stratenschulte

Die Zahl der Verkehrstoten hat in Deutschland den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren erreicht: Im Jahr 2019 sind 3059 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr gestorben. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 216 Todesopfer oder 6,6 Prozent weniger als im Jahr 2018 (3275 Todesopfer). Auch die Zahl der Verletzten ging 2019 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 3 Prozent auf rund 384.000 Personen.

Auch in Luxemburg ist die Zahl der Verkehrstoten gesunken. Zwar sind die offiziellen Zahlen noch nicht erschienen, doch nach Zählung der Redaktion gab es 2019 insgesamt 19 Todesfälle im Straßenverkehr. In den zwölf Monaten sind 14 Autofahrer, drei Motorradfahrer, ein Radfahrer und ein Fußgänger tödlich verunglückt. Diese Zahl würde auch hierzulande einen historischen Tiefpunkt markieren. Das ist besonders deswegen eine gute Nachricht, weil die Zahl von 2017 auf 2018 enorm angestiegen war. 2018 kamen 36 Personen auf den Straßen des Großherzogtums ums Leben, im Jahr zuvor 25.

(mb/L'essentiel)

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