In Luxemburg – So werden Luxemburger Unternehmen fit fürs Netz

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In LuxemburgSo werden Luxemburger Unternehmen fit fürs Netz

LUXEMBURG – Für viele Unternehmen im Großherzogtum ist die digitale Wirtschaft immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei gibt es Programme, die Hilfestellung geben.

Viele Unternehmer sind mit den neuen Möglichkeiten überfordert.

Viele Unternehmer sind mit den neuen Möglichkeiten überfordert.

Der Übergang zur Digitaltechnik ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Luxemburg nicht immer einfach. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, weisen das Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern und Luxinnovation am Donnerstag auf die bestehenden Programme im Großherzogtum hin.

«Wir müssen in ergänzender Weise mit den verschiedenen Akteuren des Sektors zusammenarbeiten», sagt Francine Closener, Staatssekretärin für Wirtschaft und ergänzt: «In Luxemburg gibt es mehr als 35.000 kleine und mittlere Unternehmen. Jedes davon muss wissen, wo sie sich Ratschlägen einholen können, um die Digitalisierung nicht zu verpassen.» Angesichts der derzeit guten wirtschaftlichen Lage seien einige Unternehmen immer noch zu oft der Meinung, dass im Internet nur die jungen Generationen angesprochen werde. «Diese Einschätzung ist jedoch falsch. Und wir müssen sie davon überzeugen», so Closener weiter.

Viele Infoveranstaltungen stehen an

«Mit dem Programms Fit4 Digital haben wir bereits einiges an Arbeit geleistet und 28 kleine und mittlere Unternehmen begleitet. Uns ist diese Zahl noch zu klein. Wir wollen 2018 insgesamt 100 Firmen erreichen», sagt Michel Ludwig, der bei Luxinnovation für Start-ups und KMU zuständig ist.

Unternehmen, die sich für das neue Programm «Go Digital» interessieren, können sich ab Donnerstag für den «Digital Day» am 20. März, anmelden. Unternehmer und Experten bieten dabei vier Workshops in französischer und deutscher Sprache an. Bereits am 6. Februar bietet die Chambre des Métiers in Rahmen des Programms «eHandwierk» einen Workshop über die Nutzung von Smartphones und Tablets in Unternehmen an.

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

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