Foto-Workflow-Lösung – So wird die Bilder-Sammlung im Nu sortiert
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Foto-Workflow-LösungSo wird die Bilder-Sammlung im Nu sortiert

Zurück aus dem Urlaub und wieder 1 000 Bilder geschossen? So genannte Foto-Workflow-Pakete, die Bilder korrigieren und ablegen, versprechen einfache Abhilfe in Sachen Fotoflut.

Mit Workflow-Lösungen kann man viele Bilder schnell importieren.

Mit Workflow-Lösungen kann man viele Bilder schnell importieren.

Foto-Workflow-Lösungen wie Photoshop Lightroom (Win, Mac), Bibble (Win, Mac, Linux) oder Aperture (Mac) nehmen den ambitionierten Hobbyfotografen an die Hand und führen ihn vom Einlesen der Bilder über die Bildkorrekturen bis hin zu Ablage und Export. Dabei verarbeiten sie bevorzugt Bilder im sogenannten RAW-Format, das Kamera-spezifisch, unkomprimiert und mit allen Infos zur Aufnahmesituation versehen ist. Natürlich akzeptieren sie unter anderem auch Fotos im gebräuchlichen JPEG-Format.

Die Workflow-Lösungen punkten gegenüber traditionellen Bildbearbeitungsprogrammen durch einen schnellen Import vieler Bilder. Die Dokumente werden einfach und verlustfrei bearbeitet, da Änderungen nicht im Bild, sondern in einer eigenen Datenbank gespeichert werden. Vorteil ist auch, dass hinzugefügte Daten in externen Begleitdateien gespeichert werden können, die von anderen Programmen wieder gelesen werden. Vor allem das Anwenden von automatischen oder manuellen Korrekturvorgaben auf spezifische Auswahlgruppen will man schnell nicht mehr missen. Jede Lösung hat dabei ihre Speziali­täten wie z. B. die nahtlose Integration von Photoshop Lightroom in Adobes weitere Programmreihe.

Wer nicht an einer Komplettlösung interessiert ist, kann für die Bildbearbeitung auch einen Blick auf Capture One oder DxO Optics werfen. Und sogar für die Open-Source-Verfechter existiert, wenn auch etwas eingeschränkt, Raw Therapee.

L'essentiel Online/20min.ch/Michel Pescatore

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