Förderantrag – Solarzellen-Besitzer erhalten mehr Zeit
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FörderantragSolarzellen-Besitzer erhalten mehr Zeit

LUXEMBURG – Wer dank seiner Solarzellen erneuerbare Energien ins Netz speist, hat künftig zwei Jahre lang Zeit, seine Umweltprämie beim Staat anzufordern.

Wer Solarzellen auf dem Dach hat, bekommt Geld vom Staat.

Wer Solarzellen auf dem Dach hat, bekommt Geld vom Staat.

Marco Schank, beigeordneter Minister für nachhaltige Entwicklung, musste Mitte Februar eingestehen, dass der Staat bei den Prämien, die die Produktion von erneuerbarer Energie fördern, noch mit 1,27 Millionen Euro im Rückstand steht. Und dies, weil die Politik den Einsendeschluss der entsprechenden Anträge zum Erhalt der Förderung auf den 1. März eines jeden Jahres festgelegt hatte.

Um eine Subvention vom Staat zu erhalten, wenn man beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach installiert hat, muss dem Antrag auch eine Abrechnung des Stromversorgers beigelegt werden, auf dem Produktions- und Verbrauchsmengen aufgelistet sind. Jedoch liest der Stromnetzbetreiber Creos die Zähler der Haushalte nicht generell zum Jahresende ab, sondern das ganze Jahr über. Somit hatten Antragsteller also mal wenige Wochen, mal mehrere Monate Zeit, um ihren Antrag im Umweltministerium einzureichen.

Mit der ungleichen Behandlung ist nun Schluss. Die Abgeordneten haben am Mittwoch an einer großherzoglichen Verordnung gearbeitet, die die Frist auf zwei Jahre ab Erhalt der Abrechnung des Stromnetzbetreibers festlegt.

L'essentiel Online/Patrick Théry

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