Schimpftiraden – «Sommerhaus»-Reunion kann Streit nicht schlichten

Publiziert

Schimpftiraden«Sommerhaus»-Reunion kann Streit nicht schlichten

Das «Sommerhaus» ist überstanden, da bekommt das TV-Publikum schon gleich die nächste Krawall-Portion: Auch beim Promi-Wiedersehen sind wieder die Fetzen geflogen.

Zwar durften sich die beiden Kraftpakete Caro (41) und Andreas Robens (53) über das «Sommerhaus»-Preisgeld von 50.000 Euro freuen, mussten aber beim darauffolgenden Wiedersehen aller Promi-Paare noch einmal kräftig einstecken. Besonders von Georgina Fleur (30), die mit ihrem Verlobten Kubilay Özdemir (41) die TV-WG als erstes Paar verlassen musste. «Das war von Anfang an klar, dass ihr alles gebt und über Leichen geht», schießt sie gegen die «Sommerhaus»-Sieger. «Ich bin echt froh, dass wir nicht länger mit euch in einem Haus leben mussten.» 

Ex-«Bachelor» Andrej Mangold (33) hingegen trifft während der Show auf einen versöhnlichen «Kubi». «Das war keine Absicht» lautet die eher schwache Entschuldigung für seine respektlose Spuckattacke gegen seinen Mitstreiter. Ein Versuch, der zwar mit Beifall von einigen anderen Promi-Paaren honoriert wird, aber Andrejs Freundin Jenny (26) die Tränen in die Augen treibt. «Das löst einfach sehr starke Emotionen in mir aus», schluchzt sie, scheint aber dabei zu vergessen, dass sie besonders in Bezug auf Eva Benetatou (28) selbst für eine äußerst «negative Zeit» gesorgt hat. Und auch in der Wiedersehens-Show kochen bei diesem Thema die Emotionen aller Beteiligten noch einmal gewaltig hoch.

«Es gibt keine Rechtfertigung dafür, wie diese Frau behandelt wurde», wettert Finalistin Diana Herold (46) selbst mit brüchiger Stimme und auch von Georgina gibt's Nachschlag für Jenny und Andrej: «Habt ihr Eva nicht auch zu Tränen fertiggemacht?» Doch auch nach den heftigen Auseinandersetzungen ist sich «Team Bachelor» keiner Schuld bewusst: «Es ist eine Show, es geht um Quoten», rechtfertigt Andrej sein «Sommerhaus»-Verhalten. «Die haben wir gebracht.» Eine Erklärung, die vor allem Georgina wieder lautstark auf die Palme bringt: «Du kannst doch keine Quoten machen auf ihre Kosten!»

Einen Hauch von Einsicht gab es am Ende des Konfrontation-Wiedersehens aber dann doch. Ausgerechnet die sonst so ausfällige YouTuberin Lisha räumt ein, dass Einiges schief gegangen sei: «Wenn wir hier sitzen und sagen, wir wurden nicht manipuliert, sind wir alle Lügner», bemerkt sie. «Es ist vieles zu weit gegangen, definitiv!» Und auch Eva nutzt die Gelegenheit für einen letzten Appell: Wenn schon die anderen Kandidaten nicht über den «Wahnsinn reflektieren» können, dann sollte es doch dem einen oder anderen «die Augen öffnen, was damit angerichtet werden kann».

Zwar gab es von Sieger Andreas Robens auch noch einsichtige Worte – «Wir haben alle in diesem Haus sehr viel Mist gebaut!» –, doch dem Trash-TV-Publikum dürfte schon jetzt klar sein, dass diese Einsicht höchstens bis zum Auftakt der nächsten «Sommerhaus»-Staffel überleben wird.

(L'essentiel/red)

Deine Meinung