Berlinale – Sophie Rois findet Sex-Szenen im Film «ganz leicht»

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BerlinaleSophie Rois findet Sex-Szenen im Film «ganz leicht»

Ohne Zuschauer sei man gezwungen, sich authentisch zu verhalten, sagt die Österreicherin. In einem kleinen Raum mit Kameraleuten und Käsebrötchen sei es aber eine Erlösung.

Allein in einem Raum mit Kameraleuten und Käsebrötchen sei man erlöst vom «Skript des eigenen Lebens».

Allein in einem Raum mit Kameraleuten und Käsebrötchen sei man erlöst vom «Skript des eigenen Lebens».

DPA/Jörg Carstensen

Die Schauspielerin Sophie Rois (60) hat keine Probleme damit, Sex-Szenen zu drehen. «Es ist ganz leicht», sagte die Österreicherin am Sonntag bei der Berlinale. Während man im privaten Leben beim Sex keine Zuschauer habe und dazu gezwungen werde, sich authentisch zu verhalten, sei das beim Filmdreh anders. «Wenn man in einem kleinen Raum ist, der voll ist mit Kameraleuten, Käsebrötchen, ich weiß nicht was, dann ist es ganz einfach... man ist erlöst vom Skript des eigenen Lebens.»

Rois ist die Hauptdarstellerin im Film «AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe», der am Sonntagnachmittag bei der Berlinale Weltpremiere feiern sollte. Der Film von Regisseurin Nicolette Krebitz erzählt eine Liebesgeschichte zwischen einer älteren Schauspielerin (Rois) und einem jungen Mann (Milan Herms), der ihr die Tasche raubt. Die beiden treffen später wieder aufeinander, als sie ihm Sprechunterricht geben soll. «AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe» läuft bei der Berlinale im Wettbewerb.

(L'essentiel/DPA )

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