Volksabstimmung – Sowjetisches Ergebnis im Südsudan

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VolksabstimmungSowjetisches Ergebnis im Südsudan

Fast 99 Prozent der Südsudanesen haben in der einwöchigen Volksabstimmung über die Zukunft ihres Landes für einen eigenen Staat gestimmt.

Im Februar wird mit dem endgültigen Ergebnis der Abstimmung gerechnet - es dürfte aber nicht viel vom vorläufigen Resultat abweichen.

Im Februar wird mit dem endgültigen Ergebnis der Abstimmung gerechnet - es dürfte aber nicht viel vom vorläufigen Resultat abweichen.

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Nach dem am Sonntag in Juba vorgestellten vorläufigem Ergebnis stimmten 3,8 Millionen Wähler (98,8 Prozent) für die Unabhängigkeit. Nur knapp 45 000 Südsudanesen votierten für einen geeinten Sudan mit dem Norden.

Die historische Volksabstimmung vom 9. bis 15. Januar war Teil des Friedensabkommens, das 2005 den blutigen Bürgerkrieg zwischen dem arabisch geprägten Norden und dem überwiegend von Schwarzafrikanern und Christen bewohnten Südsudan nach 21 Jahren beendet hatte. In dem Konflikt waren mehr als zwei Millionen Menschen ums Leben gekommen.

Aufruf zu Massendemonstrationen

Der sudanesische Präsident Omar al-Baschir versicherte bereits, der Norden werde das Ergebnis der Abstimmung respektieren und gute Beziehungen zum Süden anstreben. Innenpolitisch gerät Al-Baschir wegen der absehbaren Teilung des bisher größten Landes in Afrika zunehmend unter Druck, Oppositionsparteien haben zu Massendemonstrationen nach dem Vorbild Tunesiens und Ägyptens aufgerufen.

Das endgültige Ergebnis des Referendums soll im Februar in Khartoum bekanntgegeben werden. Angesichts des überwältigenden Votums für die Unabhängigkeit dürften Abweichungen von den vorläufigen Ergebnissen jedoch höchstens minimal sein.

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