Einigung in letzter Minute – Sozialplan bei Chemolux steht
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Einigung in letzter MinuteSozialplan bei Chemolux steht

FOETZ - Aufatmen bei Chemolux: Die Gewerkschaften und die Geschäftsführung haben sich diesen Mittwoch nach zähen Verhandlungen auf einen Sozialplan geeinigt.

Chemolux stellte in Luxemburg Geschirrspültabs für die deutsche Gruppe Henkel her.

Chemolux stellte in Luxemburg Geschirrspültabs für die deutsche Gruppe Henkel her.

Bis zuletzt rangen die Teilnehmer an den Verhandlungen für den Sozialplan bei dem Geschirrspülmittelhersteller Chemolux um die Abfindungen für die Angestellten. Uneinigkeit herrschte vor allem über die Höhe der zusätzlichen Prämien für die geleisteten Dienstmonate im Unternehmen. Die Gewerkschaften und die Geschäftsführung haben sich auf 115 Euro pro Monat geeinigt, wobei LCGB und OGBL früher 125 Euro verlangt hatten. Die Geschäftsführung von Chemolux bot 80 Euro an, nachdem sie Anfang März noch mit 45 Euro pro Monat in den Verhandlungen gegangen war.

Die Mindestabfindung für Chemolux-Mitarbeiter beträgt insgesamt 15 000 Euro, einschließlich aller Abfindungssätze und Prämien. Ein anderes Unternehmen wird darüber hinaus die ehemaligen Angestellten, die es wünschen, für die weitere Jobsuche und Fortbildungsangebote beraten.

Sozialplan bis Ende 2012

Der Sozialplan wurde für den Zeitraum bis 31. Dezember 2012 dauern und kann bei Bedarf verlängert werden. Ein neues Treffen mit den Gewerkschaften soll im Dezember diesen Jahres stattfinden.

Insgesamt sind 91 Mitarbeiter von dem Sozialplan betroffen, davon 47, deren Kündigung am 15. März greift. Die weiteren 44 werden im Juni entlassen. Ursprünglich sollten 110 Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle bei Chemolux verlieren. Das Unternehmen stellte für die deutsche Gruppe Henkel Geschirrpültabs her. Die Produktion wird wieder nach Deutschland verlagert.

L’essentiel Online

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