14 Mitarbeiter betroffen – Sozialplan für Twinerg-Werk unterschrieben

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14 Mitarbeiter betroffenSozialplan für Twinerg-Werk unterschrieben

LUXEMBURG - Das Gaskraftwerk Twinerg in Esch/Alzette ist endgültig Geschichte. Für die 14 verbliebenen Mitarbeiter wurde ein Sozialpaket geschnürt.

Das Kraftwerk an der Escher Autobahn A4 wird bald aus der Landschaft verschwinden.

Das Kraftwerk an der Escher Autobahn A4 wird bald aus der Landschaft verschwinden.

Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Betreiber des Gaskraftwerks Twinerg in Esch/Alzette und die Gewerkschaft OGBL haben sich auf einen Sozialplan geeinigt. Das teilt die Gewerkschaft in einem Communiqué mit. Im Juli war bekannt geworden, dass das Gas-Dampfturbinenkraftwerk endgültig schließen wird. Die Zentrale stand bereits seit dem Frühjahr still und soll nun abgetragen werden.

Insgesamt sind 14 Mitarbeiter von der Schließung betroffen. Für sie wurde ein Sozial- und Abfertigungspaket geschnürt, teilt der OGBL mit. Fünf Twinerg-Angestellte können zu einem der drei Anteilseigner Engie, Enovos und ArcelorMittal wechseln.

Die Betreiber des Gaskraftwerks hatten im Sommer einen Schlussstrich unter das Projekt gezogen. Die Zentrale habe sich trotz seiner Lage am Knotenpunkt von vier nationalen Stromnnetzen nicht rentiert. Im Herbst 2014 löste Twinerg einen Umweltskandal aus, als sich ein gelber Staubfilm über die Straßen und Autos im Umkreis des Kraftwerks legte. Das Betreiberunternehmen gehörte zu 65 Prozent dem belgischen Energiekonzern Engie Electrabel. Je 17,5 Prozent hielten Enovos Luxembourg und ArcelorMittal Luxembourg.

(L'essentiel)

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