HSBC – Sozialplan unterschrieben – 31 Entlassungen

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HSBCSozialplan unterschrieben – 31 Entlassungen

LUXEMBURG – Die HSBC und die Gewerkschaften haben sich auf einen Sozialplan geeinigt. In Luxemburg verlieren weniger Angestellte ihren Job als zunächst befürchtet.

Rund 400 Angestellte arbeiten derzeit hierzulande für die «Honk Kong and Shanghai Banking Corporation», 31 von ihnen müssen nun ihren Schreibtisch räumen.

Rund 400 Angestellte arbeiten derzeit hierzulande für die «Honk Kong and Shanghai Banking Corporation», 31 von ihnen müssen nun ihren Schreibtisch räumen.

L'essentiel

Die britische Bank HSBC entlässt derzeit weltweit Angestellte. Auch der Standort Luxemburg bildet keine Ausnahme, wie Mitte vergangenen Monats bekannt wurde. Rund 400 Angestellte arbeiten derzeit hierzulande für die «Honk Kong and Shanghai Banking Corporation», 31 von ihnen müssen nun ihren Schreibtisch räumen. Das sind weniger, als zu Beginn der Verhandlungen befürchtet worden war.

Nach 15 Verhandlungstagen unterzeichneten am vergangenen Donnerstag die Geschäftsführung der Bank und die Gewerkschaften einen Sozialplan, wie letztere am Montagmorgen mitteilten. Dabei seien einige Erfolge errungen worden, berichten LCGB, OGBL und Aleba in einer gemeinsamen Erklärung. So sollen acht Mitarbeiter, die eigentlich entlassen werden sollten, intern eine neue Anstellung finden.

Zudem sollen Begleitmaßnahmen die Entlassungen der 31 Angestellten sozial gestalten. So bekämen die Betroffenen außergesetzliche Entschädigungen auf Basis ihres Dienstalters, Eltern bekämen ebenfalls eine spezielle Entschädigung. Arbeitnehmer, die während ihrer Kündigungsfrist keine neue Anstellung gefunden haben, könnten diese verlängern. Dazu kämen Weiterbildungsangebote, heißt es in der Erklärung.

(pw/L'essentiel)

HSBC enttäuscht mit Gewinnrückgang

Bei Europas größtem Bankhaus HSBC haben in der ersten Jahreshälfte die Gewinne kräftig gebröckelt. Das britische Institut musste sich im Investmentbanking zurücknehmen, was deutlich auf die Erträge gedrückt hat. Der Vorsteuergewinn sackte um zwölf Prozent auf 12,3 Milliarden US-Dollar ab, wie HSBC am Montag in London mitteilte. Damit verfehlte die Bank die Erwartungen von Analysten. Die Aktie verlor nach der Bekanntgabe der Zahlen gut zwei Prozent an Wert. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von knapp 9,5 Milliarden Dollar übrig, fünf Prozent weniger als vor einem Jahr.

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