Wutanfall – Spezialkommando randaliert mit Kettensäge

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WutanfallSpezialkommando randaliert mit Kettensäge

Nach der Auflösung der Kölner Spezialeinheit SEK kommt es zu einem Eklat. Die Beamten zerlegen einen Aufenthaltsraum und fahren mit einem Motorrad auf Tischen.

Fünf Polizisten werden entlassen, vier in einer anderen Abteilung eingesetzt: Polizeisprecher Wolfgang Albers bei einer Konferenz. (Archivbild) (Bild: Twitter)

Fünf Polizisten werden entlassen, vier in einer anderen Abteilung eingesetzt: Polizeisprecher Wolfgang Albers bei einer Konferenz. (Archivbild) (Bild: Twitter)

Nachdem das Spezialkommando Köln in den letzten Tagen für skandalöse Schlagzeilen gesorgt hat, zieht Polizeipräsident Wolfgang Albers den Schlussstrich. Die Sondereinheit SEK wird aufgelöst. Die Polizisten reagierten auf die Nachricht mit Randale, berichtet «die Welt». Sie sollen einen Aufenthaltsraum mit einer Kettensäge in seine Einzelteile zerlegt haben und mit einem Motorrad durch die Geschäftsräume gefahren sein.

Aufgrund von Mobbing- und Misshandlungsvorwürfen bei der SEK wurden interne Untersuchungen eingeleitet und die Sondereinheit geschlossen. Was sich anhört, wie ein Aufnahmeritual für eine Bande, soll sich tatsächlich beim «Spezialkommando 3» in Deutschland abgespielt haben.

Mitarbeiter schikaniert Demnach mussten zwei junge Beamte aus einer Schüssel zwischen den Beinen des jeweils anderen Polizisten eine eklige Eismischung aus einem Luftschlauch über eine Tauchermaske trinken. Einer der Elitepolizisten hat sich danach erbrochen, schreibt «die Welt». Scheinbar war dies aber nicht die einzige Schikane der Mitarbeiter.

Ob die Polizisten ihrer Wut tatsächlich mit einer Kettensäge Luft verschaffen haben, wird nun durch die Kölner Polizei geprüft. «Ich will niemanden in Schutz nehmen. Dennoch sollte man mit solchen Vorwürfen vorsichtig sein. Für die Kollegen bricht gerade eine berufliche Welt zusammen», so der Polizeipräsident Wolfgang Albers. Sicher sei, dass die Beamten zum Abschied außerhalb des Gebäudes zusammen gegrillt haben. Zudem hätten die Polizisten private Gegenstände und Möbel aus dem Büro entfernt. Sicher sei auch, dass ein Motorrad aus dem Gebäude geschoben wurde, sagte Albers.

(L'essentiel)

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