Zur falschen Zeit am falschen Ort – Spitzen-Schiri nach Razzia bei Sexparty verhaftet
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Zur falschen Zeit am falschen OrtSpitzen-Schiri nach Razzia bei Sexparty verhaftet

Slavko Vincic gilt als aufstrebender Spitzen-Schiedsrichter aus Slowenien. Durch einen Zwischenfall könnte seine Karriere ins Stocken geraten.

Eigentlich sorgt Slavko Vincic auf den Fußballplätzen Europas als Schiedsrichter dafür, dass alles seine Richtigkeit hat. Der 40-jährige Slowene gilt als aufstrebender Referee. Ob es mit seiner Karriere weiter bergauf geht, steht nun allerdings in den Sternen. Vincics Karriere könnte nämlich einen Knick erleiden, weil er bei einer Razzia an einer Sexparty verhaftet wurde. Diese fand in Bijeljina, Bosnien-Herzegowina statt. Organisiert wurde sie vom Instagram-Model Tijana Maksimovic.

Die Party wurde von der Polizei abrupt beendet. Sie wollte beim Einsatz einen Drogen- und Prostitutionsring sprengen. Danach gab die Polizei bekannt, was ihr alles in die Finger fiel. «Bei der Durchsuchung des Hauses und den von den Verdächtigen benutzten Fahrzeugen wurden 14 Päckchen Kokain, zehn Pistolen, drei Schutzwesten, über 10.000 Euro in verschiedenen Währungen, Telefone und Laptops gefunden und beschlagnahmt.»

Vincic beteuert seine Unschuld

Der Schiedsrichter soll sexuelle Dienste von Maksimovic und weiteren Frauen in Anspruch genommen haben. Dem Instagram-Model gelang zunächst die Flucht. Sie wurde erst später geschnappt, als sie und drei weitere Frauen versuchten, in einem Boot die kroatische Grenze zu überqueren.

Vincic beteuert seine Unschuld und spricht von einem großen Missverständnis. «Nach einem Treffen mit einigen Geschäftspartnern gab es eine Einladung zu einer Party, der wir gefolgt sind. Es stellte sich als großer Fehler heraus, was ich sehr bedaure», wird der Schiedsrichter in slowenischen Medien zitiert. «Wir hatten nichts mit den anderen Personen zu tun, die festgenommen wurden. Wir wurden jedoch ebenfalls festgenommen und auf den Polizeiposten gebracht. Als man feststellte, dass wir die anderen Männer nicht einmal kannten, durften wir wieder gehen.»

(L'essentiel/heg)

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