Neue Schule – Sport-Elite soll 2012 in eigenes Lyzeum ziehen

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Neue SchuleSport-Elite soll 2012 in eigenes Lyzeum ziehen

LUXEMBURG - Die Schüler des Sportlycée sollen irgendwann Medaillen bei internationalen Wettbewerben für Luxemburg holen. Dafür bekommen sie nun eine eigene Schule.

Die Schüler des Sportlycée nutzen weiter die Sportanlagen am INS am Fetschenhaff.

Die Schüler des Sportlycée nutzen weiter die Sportanlagen am INS am Fetschenhaff.

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Seit 2007 lernen junge Sportler in Luxemburg am Sportlycée, darunter auch Schwimmhoffnung Raphaël Stacchiotti oder Rad-Nachwuchstalent Bob Jungels. Bisher war die Schule aber eine Untereinheit des Lycée Aline Mayerisch am Geesseknäppchen, die Schüler nutzten aber die Räumlichkeiten des nationalen Sportinstituts INS am Fetschenhaff im Stadtteil Cents.

Nun wird das Sportlycée eine autonome Schule. Das hat der Regierungsrat am Freitag beschlossen. Damit bekommt die Kaderschmiede für junge Sportler bis Ende 2012 nicht nur ein eigenes Gebäude neben dem des INS, sondern auch ein Internat. «Wir hoffen, dass unser Gebäude nach den nächsten Sommerferien fertig ist und wünschen uns Internatsplätze für rund 40 Schüler», erklärt Direkter Raymond Conzemius auf Anfrage von L'essentiel Online. «Das Internat ist immer dann besonders wichtig für Schüler, die von weiter herkommen, wenn es von einer Schulform nur eine Struktur im Land gibt», bestätigt Myriam Bamberg, Sprecherin des Bildungsministeriums. Die Kosten des Projekts sind nicht bekannt.

Derzeit lernen 305 Schüler am Sportlycée. Ihre Trainingseinheiten sind in den Stundenplan integriert. Das Modell ist seit 2007 ständig gewachsen. 78 Schüler waren vor vier Jahren an der Schule, die neuen Gebäude sind auf 350 bis 400 Schüler ausgelegt, die 15 Sportverbänden angehören.

sb/mc/L'essentiel Online

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