Coronavirus in Luxemburg – Sprachkurse mussten der Krise angepasst werden

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Coronavirus in LuxemburgSprachkurse mussten der Krise angepasst werden

LUXEMBURG – Bis Ende des Semesters finden Sprachkurse hierzulande nur noch online statt. Lehrer und Lernenden müssen sich anpassen.

Maisy Gorza, stellvertretende Leiterin des INL sprach mit uns über die Herausforderungen der Krise für ihr Institut.

Maisy Gorza, stellvertretende Leiterin des INL sprach mit uns über die Herausforderungen der Krise für ihr Institut.

Editpress/Isabella Finzi/Archivbild

Für dieses Semester ist vorerst einmal Schluss mit den Sprachkursen. Zumindest in ihrer klassischen Form – bei der Lehrer und Lernende sich in einem Klassenraum befinden. Aufgrund der Corona-Krise finden die Kurse nun online statt. Prüfungen werden aber trotzdem durchgeführt. Bewertet werden die Lernenden anhand ihrer eigenen, vorherigen Entwicklung und der per E-Mail abgegebenen Hausaufgaben.

Im Klassenraum war es nicht möglich, sich an das Social Distancing zwischen den Teilnehmern zu halten. Deshalb wurde auf Online-Kurse gesetzt, um das Semester wenigstens zu beenden. «Es ist eine ungewöhnliche Situation, die eine komplette Umstellung erforderte – sowohl seitens des Lehrpersonals als auch der Lernenden», sagt Maisy Gorza, stellvertretende Schulleiterin des nationalen Sprachinstituts INL.

Auch wenn für Gorza nichts über «den direkten Austausch zwischen einem Lehrer und seinen Schülern» gehe, sei diese Lösung der einzige Weg gewesen, um den Kontakt zwischen den Kursteilnehmern zu vermeiden. Dem Lehrpersonal wurden neue Richtlinien mitgeteilt, um sich an die Notsituation anzupassen. «Unsere Lehrer nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil und haben deswegen die neuen Technologien seit einiger Zeit in ihrem Curriculum integriert», sagt Gorza.

(jg/L'essentiel)

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