Im Springreiten – Springsteen-Tochter nimmt an Olympia teil
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Im SpringreitenSpringsteen-Tochter nimmt an Olympia teil

Die Tochter des weltbekannten Musikers Bruce Springsteen hat es geschafft und sich im Springreiten für die Olympischen Spiele qualifiziert. Ihr Kindheitstraum wird wahr.

Jessica Springsteen hat als Springreiterin am Montag ihr Ticket für Olympia in Tokio gelöst. Ihr Kindheitstraum wird 2021 endlich wahr. Denn seit die Tochter des Sängers und Produzenten Bruce Springsteen vier Jahre alt war, begeisterten sie Pferde und liebte sie es zu reiten. Damals auf der hauseigenen Farm in New Jersey ritt sie zunächst auf Ponys und später dann auf Pferden.

Sie hatte sich auf den Rücken der Pferde ein klares Ziel gesetzt, wie sie selbst sagte: «Es war immer mein Traum, die Vereinigten Staaten bei Meisterschaften zu vertreten. Ich arbeite definitiv darauf hin.» Nun hat es offensichtlich geklappt. Und sie reitet – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Erfolgswelle. Die 29-Jährige ist unter den US-Springreitern die Nummer drei und auch in der Weltrangliste ist sie als Nummer 27 aufgelistet. Zudem konnte sie durch ihre Erfolge schon über zwei Millionen US-Dollar Preisgelder einreiten.

2012 als Ersatzreiterin dabei

Bei ihrem sportlichen Aufstieg profitierte sie auch von Papa Bruce. Denn der stolze Vater förderte den großen Traum von Olympia, wo er nur konnte. Schon 2012 war Jessica Springsteen offiziell bei den Olympischen Spielen mit dabei. Damals allerdings nur als Ersatzreiterin. 2016 gelang ihr nicht einmal die Qualifikation. In diesem Jahr soll alles anders sein. Jessica Springsteen ist in Tokio fester Bestandteil der US-Springreiter-Equipe.

Doch eines ist klar: Jessica profitierte auch von ihrem Vater. Denn er half, wo er nur konnte. Besonders durch das Investieren in Klasse-Pferde griff er dem Verband und vor allem seiner Tochter unter die Arme. Gemeinsam mit Patti Scialfa, Jessicas Mutter und der legendären «E Street Band», veranstaltete Springsteen auch Konzerte und Auktionen, um den Springreiter-Verband der USA zu unterstützen.

Daumen drücken, statt Broadway-Rummel

Doch trotz ihrer Bekanntheit, hielten sich die Eltern immer zurück und ließen ihrer Tochter die große Bühne und ihren eigenen Erfolg. Jessica selbst findet «es großartig, dass sie kommen und das mit mir als Familie teilen - sie sind meine größten Fans.» Denn Mama und Papa tauchen oft unangemeldet bei Turnieren auf. Mit der geplanten Unterstützung der Tochter in Tokio wird es wegen des Einreiseverbots ausländischer Besucher dieses Mal jedoch nichts. Allerdings werden sicherlich Vater Bruce und Mutter Patti vor dem Fernseher die Daumen drücken – denn Bruce Springsteen hat während der Olympischen Spiele tatsächlich Sommerpause am Broadway.

(L'essentiel/Sophie Klein)

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