Axtmord in Hassel – Staatsanwalt fordert lebenslange Haft

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Axtmord in HasselStaatsanwalt fordert lebenslange Haft

LUXEMBURG – Im Prozess um den brutalen Mord an Camille Kolber hat die Staatsanwaltschaft für alle drei Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.

Camille Kolber war in der Nacht auf den 1. November 2010 in seinem Haus in Hassel brutal ermordet worden.

Camille Kolber war in der Nacht auf den 1. November 2010 in seinem Haus in Hassel brutal ermordet worden.

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Mit lebenslangen Haftstrafen für die drei Angeklagten könnte der Prozess um den brutalen Mord an Camille Kolber vor der Kriminalkammer in Luxemburg zu Ende gehen. Dieses Strafmaß hat die Staatsanwaltschaft am Montagmorgen für die drei Männer gefordert.

Sie müssen sich für den Mord an Camille Kolber in seinem Haus in Hassel in der Gemeinde Weiler-zum-Turm verantworten. Kolber war im November 2010 mit einem doppelten Axt-Hieb umgebracht worden. Angeklagt sind der Adoptivsohn des Opfers, der heute 46-jährige Pascal T. sowie sein Freund, der heute 39-jährige Jérémy B. Beide sollen den Mord an Camille Kolber in Auftrag gegeben haben. Sie waren im März 2011 bei Paris verhaftet worden. Ausgeführt haben soll die brutale Tat der 42-jährige Charles-Edouard C. Opfer und Auftraggeber sollen sich in der homosexuellen Szene bewegt haben.

Alle drei Angeklagten streiten die Tat ab. Ihre Verteidiger hatten einen Freispruch gefordert.

Mit einem Urteil wird laut Gerichtssprecher am 8. Januar gerechnet.

(L'essentiel Online)

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