EU-Ratspräsidentschaft – Staatsgäste kurven mit 89 BMWs durch Luxemburg
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EU-RatspräsidentschaftStaatsgäste kurven mit 89 BMWs durch Luxemburg

LUXEMBURG - BMW ist der offizielle Beförder für die Veranstaltungen im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Luxemburgs in der zweiten Hälfte 2015.

Der bayrische Autohersteller BMW stellt die fahrbaren Untersätze für die Minister und Staatsverantwortlichen während der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft (1.7. bis 31.12.) bereit. Ein Teil des insgesamt 89 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks wurde am Montag in Esch-Belval präsentiert.

«Seit 1. Januar 2015 sind wir bereits Partner des lettischen EU-Ratsvorsitzes», sagt Jean-Philippe Parain, Präsident und CEO der BMW Group Belux. «Es freut uns, diese Partnerschaft nun für die nächsten sechs Monate mit den luxemburgischen Behörden fortzusetzen.»

Win-Win-Partnerschaft

Zur Flotte zählen unter anderem die Luxusmodelle aus der BMW 7er- und 5er-Serie als auch der Kompaktvan 2er Gran Tourer, der ab Juli erhältlich sein wird. Bis zu sieben Personen finden in dem Auto Platz. Am 24. Oktober wird zudem die neue 7er-Serie als Staatskarosse auf den Straßen im Großherzogtum zu sehen sein, wie Parain unterstreicht. Wer sich eines der Fahrzeuge zuhause in die Garage stellen will, der hat ab Januar 2016 die Gelegenheit dazu: Die im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft verwendeten Autos landen dann nämlich auf dem BMW-eigenen Gebrauchtfahrzeugmarkt.

Die Partnerschaft zwischen dem Staat Luxemburg und der BMW Group Belux kostet den Steuerzahler übrigens keinen Cent. Die Rede ist von einer Win-Win-Situation, bei der beide Seiten profitieren. Der Staat glänzt bei den politischen Besuchern mit den flotten Prestigefahrzeugen, während BMW durch die schiere Präsenz an Fahrzeugen Gratis-Werbung für sich machen kann. «Alle Fahrzeuge werden kostenlos zur Verfügung gestellt», erklärt Marc Ungeheuer, Generalsekretär im Außenministerium. «Wir konnten selbige nicht mieten oder kaufen. Unsere Gäste werden sicher durch das Land transportiert, wenn nötig auch in gepanzerten Fahrzeugen.» Die 7er-Serie bleibt übrigens den Staatschefs vorbehalten, der Rest der Delegationen reist mit dem 2er Gran Tourer zu den verschiedenen Terminen.

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

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