Nachbarstadt von Peking – Stadt startet Massentest wegen zwei Corona-Fällen
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Nachbarstadt von PekingStadt startet Massentest wegen zwei Corona-Fällen

Nur wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele kommt es zu einem weiteren Corona-Großausbruch im Land. Dieses Mal nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt.

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In Tianjin im Norden Chinas ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren positiven Coronatests gekommen.

In Tianjin im Norden Chinas ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren positiven Coronatests gekommen.

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Hunderttausend Einwohner sind zu Massentests aufgerufen.

Hunderttausend Einwohner sind zu Massentests aufgerufen.

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Die Behörden versuchen dem vermeintlichen Ausbruch mit einer aggressiven Test-Strategie zu begegnen.

Die Behörden versuchen dem vermeintlichen Ausbruch mit einer aggressiven Test-Strategie zu begegnen.

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Nach dem Auftreten der ersten lokalen Omikron-Fälle in China hat die nordostchinesische Stadt Tianjin Massentests für die gesamte Bevölkerung angeordnet. Während der Staatssender CCTV am Sonntag zunächst von zwei Omikron-Fällen in der Stadt berichtete, meldete die Staatszeitung «Global Times» bereits 20 Corona-Infektionen, ließ dabei aber offen, ob es sich bei allen um die Omikron-Variante handelte.

Tianjin befinde sich im «ersten echten Kampf gegen Omikron auf dem chinesischen Festland», zitierte die Zeitung einen Experten. Zwar waren bereits im Dezember zwei Omikron-Fälle in China gemeldet worden. Allerdings hatte es sich dabei um Reiserückkehrer gehandelt, die sich in Tianjin und in der südchinesischen Metropole Guangzhou in Quarantäne befanden.

Zweifel an chinesischen Impfstoffen halten sich hartnäckig

Die 15-Millionen-Metropole Tianjin ist eine Nachbarstadt von Peking, wo in wenigen Wochen am 4. Februar die Olympischen Winterspiele beginnen sollen. Athleten und andere Teilnehmer der Spiele sollen sich in Peking nur in einer abgeschotteten «Blase» bewegen dürfen, um ein Einschleppen des Virus zu verhindern.

China, das eine strikte Null-Covid-Politik verfolgt, hat das Virus seit mehr als einem Jahr weitgehend in den Griff bekommen. Das Leben und die Wirtschaft haben sich schon lange normalisiert. Immer wieder gibt es jedoch lokal begrenzte Ausbrüche. Seit mehr als zwei Wochen befindet sich so die zentralchinesische Stadt Xi’an (Provinz Zhejiang) in einem strikten Lockdown. Menschen dürfen dort nur noch in absoluten Ausnahmen ihre Wohnungen verlassen.

Auch die Provinz Henan kämpft mit einer neuen Corona-Welle. Seit Freitag wurden zudem drei Infektionen in der südchinesischen Metropole Shenzhen gemeldet.

Einige Beobachter glauben, dass es für China bei einer Verbreitung der ansteckenderen Omikron-Variante deutlich schwieriger werden dürfte, die Infektionszahlen landesweit so gering wie bislang zu halten. Auch gibt es Hinweise, dass die chinesischen Impfstoffe einen geringeren Schutz vor Omikron als westliche Präparate aufweisen. Landesweit meldete China am Sonntag 92 neue lokale Corona-Infektionen.

(L'essentiel/DPA/pme)

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