Luxemburg – Stadt verdient 14 Millionen Euro mit Parkgebühren

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LuxemburgStadt verdient 14 Millionen Euro mit Parkgebühren

LUXEMBURG – Bußgelder und Parkscheine spülen 14 Millionen Euro auf das Konto der Stadt Luxemburg. Davon werden 8,2 Millionen für Personalkosten ausgegeben.

Mit Bußgeldern verdient die Stadt Luxemburg 2,2 Millionen Euro jährlich.

Mit Bußgeldern verdient die Stadt Luxemburg 2,2 Millionen Euro jährlich.

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In der Stadt Luxemburg gibt es 1.500 Parkautomaten, die sich jeden Tag mit Geldmünzen füllen. Rund 10,5 Millionen Euro bringen diese Automaten der Stadtverwaltung jährlich ein – keine kleine Summe. Zu diesem Betrag müssen sogar noch 2,2 Millionen Euro vom Staat dazugerechnet werden – das sind 75 Prozent der Summe, die der Staat für Bußgelder für Falschparken erhalten hat.

Die Parkvignetten für Anwohner, die zum Teil kostenpflichtig sind, bringen der Stadt zusätzliche 1,4 Millionen Euro ein. Jährlich fließen also 14,1 Millionen Euro Parkeinnahmen in die städtische Kasse. Von diesen Einnahmen müssen 8,2 Millionen für Personalkosten abgezogen werden, vor allem für die Parkwächter, die die Strafzettel an der Windschutzscheibe platzieren. Weitere zwei Millionen gehen für Betriebskosten drauf.

5,5 Millionen Euro durch Parkhäuser

Die Stadt tritt auch als Parkhausbetreiber in Erscheinung, die ihr 5,5 Millionen Euro aufs Konto spülen. Die entsprechenden Personalkosten belaufen sich hier allerdings nur auf 208.700 Euro.

Zum Vergleich: Der Betrieb der Parkings Bouillon, des Schwimmbads Bonneweg, des Tramschapp sowie Instandhaltung und Reparationen kosten die Stadt zwei Millionen Euro, also ungefähr genau so viel wie für die Parkraumbewirtschaftung ausgegeben wird.

(L'essentiel)

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