Öffentlicher Transport – Stadtväter wollen weiter günstige Busse
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Öffentlicher TransportStadtväter wollen weiter günstige Busse

LUXEMBURG – Öffentliche Transportmittel in der Hauptstadt sollen um ein Drittel teurer werden, so ein Vorschlag der Regierung.

Die Stadtverwaltung will außerdem ein elektronisches Fahrgastsystem einführen, das die Nutzung der öffentlichen Transportmittel vereinfachen würde.

Die Stadtverwaltung will außerdem ein elektronisches Fahrgastsystem einführen, das die Nutzung der öffentlichen Transportmittel vereinfachen würde.

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Zwei statt bisher 1,50 Euro für einen Fahrschein für Bus- und Bahn soll die Stadt Luxemburg in Zukunft verlangen: So lautet die Forderung des Nachhaltigkeitsministeriums an die Stadtverwaltung. Die Preissteigerung um rund ein Drittel ist im Staatshaushalt 2013 vorgesehen. Auch Abonnements sollen um bis zu elf Prozent teurer werden.

Aber die Stadtväter haben andere Pläne. Sie haben den Vorschlag der Regierung vorerst zurückgewiesen und schlagen stattdessen ein System von Tarifbereichen vor, wie es bereits in vielen europäischen Städten praktiziert wird. Die Fahrtkosten richten sich dabei nach zurückgelegter Distanz, was bisher nicht der Fall ist. Derzeit bezahlen Fahrgäste 1,50 Euro für ein Bus- und Bahn-Verbundticket, egal, ob sie vom Bahnhof zum Kirchberg oder bis nach Ettelbrück fahren.

Die Stadtverwaltung will außerdem ein elektronisches Fahrgastsystem einführen, das die Nutzung der öffentlichen Transportmittel vereinfachen würde.

(L'essentiel Online/nas)

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