Mittelamerika: Stärke 6,8 – Mexiko erneut von starkem Erdbeben erschüttert

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MittelamerikaStärke 6,8 – Mexiko erneut von starkem Erdbeben erschüttert

Am Donnerstagmorgen hat die Erde in Mexiko-Stadt erneut gebebt. Am 19. September wurde die Hauptstadt zum dritten Mal am gleichen Datum von einem Erdbeben heimgesucht.

von
Benedikt Hollenstein
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Erst am 19. September erschütterte ein schweres Beben die Landeshauptstadt.

Erst am 19. September erschütterte ein schweres Beben die Landeshauptstadt.

dpa
Jetzt hat die Erde in Mexiko erneut gebebt.

Jetzt hat die Erde in Mexiko erneut gebebt.

Screenshot/Google Maps
Das Epizentrum des neuen Bebens liegt demnach an der Küste zwischen Guadalajara und Mexiko-Stadt.

Das Epizentrum des neuen Bebens liegt demnach an der Küste zwischen Guadalajara und Mexiko-Stadt.

Twitter/Sismologico Nacional

In Mexiko ist es am Donnerstagmorgen (MESZ) erneut zu einem starken Erdbeben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Beben eine Stärke von 6,8, wie die US-Behörde USGS schreibt. Das Epizentrum lokalisiert die nationale Seismoligiebehörde etwa 20 Kilometer vor der Küste und damit etwa 400 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt. Einwohnerinnen und Einwohner von Mexiko-Stadt versammelten sich in den Strassen, während per Alarm vor einem Erdbeben gewarnt wurde.

Laut dem Journalisten Exer Peralta, der für das Medienhaus «NPR» arbeitet, sei das Epizentrum des Bebens vom Donnerstag sehr nahe am Epizentrum des Erdbebens vom 19. September, das eine Stärke von 7,7 auf der Richterskala hatte. Laut der Bügermeisterin von Mexiko Stadt habe es bisher keine Schäden gegeben, die Gebäude hätten aber merklich gewackelt. Weit kritischer dürfte die Situation in den Regionen Colima und Michoacan sein – diese liegen deutlich näher am Epizentrum, außerdem wurden viele Schulen und Krankenhäuser bereits durch das vorausgegangene Beben beschädigt.

Da es in Mexiko derzeit mitten in der Nacht ist, wurden die meisten Menschen wohl im Schlaf vom Beben überrascht. Derzeit liegen noch keine Informationen zu den entstandenen Schäden oder allfälligen Toten oder Verletzten vor.

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