Neues Produktangebot – Starbucks will wachsen - aber nicht in Luxemburg
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Neues ProduktangebotStarbucks will wachsen - aber nicht in Luxemburg

Die Kaffeekette Starbucks will massiv zulegen, plant aber keine Expansion ins Großherzogtum. Dafür setzt das Unternehmen auf Chinesen - und den Verkauf von Alkohol.

DPA

Starbucks will den Umsatz außerhalb des Kerngeschäfts mit Kaffee kräftig steigern. In den nächsten fünf Jahren sollen die Snack-Verkäufe in den USA verdoppelt werden, kündigte Starbucks-Chef Howard Schultz am Donnerstag bei einer Investorenkonferenz an. «Eine Verschiebung im Konsumentenverhalten bietet gewaltige Chancen.» Bereits 2015 würden Hunderte zusätzliche Läden eröffnen, in denen es Sandwiches und andere Häppchen gebe.

In Luxemburg ist der Kaffeeröster bisher nicht vertreten - sehr zum Bedauern vieler Luxemburger und Expats im Großherzogtum. «Luxemburg ist ein interessanter Markt für Starbucks. Aktuell hat das Unternehmen aber keine Pläne bezüglich geplanter Eröffnungen mitzuteilen», heißt es auf Nachfrage von L'essentiel in der Europa-Zentrale.

Alkohol soll helfen

Wie Starbucks mitteilt, will das Unternehmen künftig verstärkt auf Alkohol setzen – bis 2019 will es in 20 bis 25 Prozent seiner US-Filialen Bier und Wein verkaufen. Bislang gibt es dieses Angebot nur in wenigen Läden.

Ein Lieferservice und Bestellungen über eine Smartphone-App sollen helfen, die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen. Große Hoffnungen setzt der Konzern zudem auf seine unter der Ende 2012 übernommenen Marke Teavana betriebenen Tee-Bars.

Lieferservice geplant

Erst kürzlich hatte Starbucks angekündigt, Kaffee, Cookies und Muffins in Zukunft direkt an den Schreibtisch der Kunden bringen zu wollen. Schultz bezeichnete das Projekt als «E-Commerce auf Steroiden». In einer Testphase soll der Service zunächst allerdings nur Premium-Kunden in einigen US-Städten über eine mobile App zur Verfügung stehen, die im nächsten Jahr startet.

Weltweit will Starbucks seinen jährlichen Umsatz bis 2019 um fast 90 Prozent auf 30 Mrd. Dollar ausbauen und die Anzahl der Filialen von 21.000 auf 30.000 erhöhen. In Europa betreibt der Konzern 1900 Filialen. Der von Luxemburg nächstgelegene Salon befindet sich übrigens in Saarbrücken.

China ist Wachstumsmarkt

Vor allem in China soll die Präsenz massiv gesteigert werden. Das bevölkerungsreichste Land der Welt ist der am schnellsten wachsende Markt für das Unternehmen - alle 18 Stunden werde ein Laden eröffnet, sagte Starbucks-China-Chefin Belinda Wong.

(jt/laf/sda/L'essentiel)

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