Zugverkehr Belgien/Luxemburg: Störungen auf der Strecke Brüssel-Luxemburg gemeldet

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Zugverkehr Belgien/LuxemburgStörungen auf der Strecke Brüssel-Luxemburg gemeldet

Ab dem heutigen Freitag wird auf der Zuglinie 162 zwischen Rochefort und Luxemburg eine Baustelle bis zum 29. August eingerichtet. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

von
Jean-François Colin

Die Zuglinie 162 zwischen Brüssel und Luxemburg wird im August erneut von Bauarbeiten betroffen sein. Das hat die belgischen Eisenbahngesellschaft mitgeteilt. Demnach finden ab dem heutigen Freitag und bis zum 29. August Bauarbeiten auf dieser Strecke statt. Zugreisende sollten sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

«Ab Freitagabend bis Montagmorgen, den 29. August, wird Infrabel das Projekt zur Modernisierung der Linie 162 fortsetzen», erklärt Frédéric Sacré, Sprecher der belgischen Eisenbahngesellschaft. Die Bauarbeiten werden in drei Phasen unterteilt, von denen zwei besonders die Grenzgänger betreffen werden: «Vom 5. bis 12. August zwischen Libramont und Arlon und vom 12. bis 20. August zwischen Libramont und Sterpenich und Athus», so der Sprecher. Es werden Ersatzbusse eingesetzt, um den Reisenden eine Alternative zu bieten, bei der sie ihre SNCB-Fahrkarte benutzen können.

Von Brüssel nach Luxemburg in zwei Stunden und fünf Minuten

Um die Geschwindigkeit, Auslastung und Frequenz des Schienenverkehrs auf dieser wichtigen Achse zu erhöhen, werden die Arbeiten «in erster Linie die elektrischen Anlagen betreffen», sagt Sacré. «Auf einem 66 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hatrival und Barnich wird eine völlig neue elektrische Anlage gebaut, die von 3.000 Volt auf 25.000 Volt umgestellt wird, um mit dem Großherzogtum Schritt zu halten». Diese Umstellung des Stromversorgungssystems wird zwangsläufig zu einer vollständigen Unterbrechung des Verkehrs führen.

Die Baustelle ist nur eine Komponente der ehrgeizigen «Modernisierung der Achse 3», die sich über 175 Kilometer von Brüssel bis nach Arlon erstreckt. Das finale Ziel ist es, die Fahrtzeit zwischen den beiden Hauptstädte Brüssel und Luxemburg bis 2030 von drei Stunden auf zwei Stunden und fünf Minuten zu reduzieren.

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