30.000 Besucher – Straßenkünstler verzaubern St. Wendel bei Festival

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30.000 BesucherStraßenkünstler verzaubern St. Wendel bei Festival

Wer hat die besten Tricks drauf? Beim 15. Festival «Zauberhaftes St. Wendel» werden Magier aus der ganzen Welt von einer Jury bewertet.

Meister Eckart (Eckart Taglinger) aus Deutschland trat im vergangenen Jahr in St. Wendel an.

Meister Eckart (Eckart Taglinger) aus Deutschland trat im vergangenen Jahr in St. Wendel an.

DPA/Oliver Dietze

Hokus Pokus Fidibus in St. Wendel: Die Innenstadt des saarländischen Ortes ist zur Bühne für Zauberer aus aller Welt geworden. Das 15. Festival «Zauberhaftes St. Wendel» begann am Freitagnachmittag bei Sonnenschein und heißen Temperaturen. Die Stimmung sei prima, die meisten Besucher würden am kühleren Abend erwartet, berichtete Organisator Georg Lauer. Bis Sonntag werben 20 Künstler auf den Plätzen rund um die Basilika St. Wendelin um die Aufmerksamkeit des Publikums und deren Kleingeld.

Insgesamt werden bis zu 30.000 Besucher erwartet, darunter bis zu 500 Hobby-Zauberer, die sich von den Profis Tricks abgucken wollen. Die Veranstaltung gilt nach Angaben der Organisatoren bei den Künstlern als eines der beliebtesten Festivals seiner Art in Europa.

Künstler aus aller Welt

In einem internationalen Wettbewerb treten 16 der Zauberer gegeneinander an. Die weiteste Anreise hat mit 9200 Kilometern der Japaner Kamimaro. Erstmals dabei sind auch Nickey Fynn (USA), Carlos Adriano (Spanien), Mario Richter (Deutschland), Gromic (Belgien), Owen Lean (England) und Sam Sebastian (Slowenien). Zu den «alten» Bekannten» zählen Ted McKoy aus Schottland und Tobi van Deisner (Deutschland).

Eine international besetzte Jury bewertet vor allem Originalität, Kostüme und den Umgang der Magier mit dem Publikum, sowie das Geschick, am Ende möglichst viel «Hutgeld» zu sammeln. Der Sieger soll bei einer Gala am Samstagabend gekürt werden. Am Sonntag endet die Veranstaltung mit einem «Familien-Zauberfest».

Nach Beobachtungen der Zauberervereinigung Magischer Zirkel fasziniert die schwarze Kunst auch im Computerzeitalter viele Menschen. Laut der Vereinigung gibt es in Deutschland derzeit schätzungsweise 6000 aktive Zauberer, davon etwa 200 Vollprofis.

(dpa/L'essentiel)

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