Wegen E-Rollern – Straßenverkehrsordnung muss angepasst werden

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Wegen E-RollernStraßenverkehrsordnung muss angepasst werden

LUXEMBURG – Aufgrund der Elektrorller muss die Straßenverkehrsordnung geändert werden. Nun soll ein erstes Gutachten kommen.

In neun Monaten könnten die Verleiher von E-Rollern den Luxemburger Markt unter sich aufteilen.

In neun Monaten könnten die Verleiher von E-Rollern den Luxemburger Markt unter sich aufteilen.

AFP/Frederic J. Brown

Was dürfen Fahrer von Elektrorollern im Luxemburger Straßenverkehr? Und was dürfen sie nicht? Bis Ende 2019 soll es erste Antworten auf diese Fragen geben. François Bausch, Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten hat festgelegt, dass die Arbeitsgruppe, die sich seit März 2019 mit dem Thema beschäftigt, «bis Ende des laufenden Jahres» eine endgültige Stellungnahme abgeben wird.

Neun Monate später soll dann «ein Rechtsrahmen für alle Fahrzeuge mit reduzierter Spurweite, sowohl elektrische als auch nichtelektrische, die für den Personenverkehr bestimmt sind» entstehen. Das geht aus einer parlamentarischen Antwort des Ministers vom Donnerstag hervor.

Neue Offensive der Verleiher?

In dem Schreiben weist Bausch auch darauf hin, dass mit Ankunft der E-Roller auch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung vorgenommen werden muss. Der Minister unterstreicht, dass die Fahrzeuge bis dahin als Elektrofahrräder betrachtet werden. Sie sind auf den Straßen erlaubt, auf Gehwegen jedoch verboten.

Dieser neue Rechtsrahmen wird es den E-Roller-Verleihern wohl ermöglichen, eine neue Offensive im Großherzogtum zu starten. Vor etwa einem Monat untersagte Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, der Firma Bird ihre E-Roller in der Hauptstadt zu verleihen.

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