Indien – Streunende Hündin rettet ausgesetztes Baby
Publiziert

IndienStreunende Hündin rettet ausgesetztes Baby

Eine Mutter setzte ihr Neugeborenes in einem Feld aus. Das Baby hatte sogar noch die Nabelschnur. Die kleine Akanksha überlebte dank einer Hündin und ihrer Welpen.

In der indischen Provinz Chattisgarh ereignete sich ein vorweihnachtliches Wunder. Wie der «Mirror» berichtet, wurde mitten in der Nacht im Dorf Saristal ein Neugeborenes ausgesetzt. Die Nabelschnur war noch nicht einmal komplett abgetrennt. In dieser Gegend in Indien kann es nachts sehr kühl werden – die Temperaturen fallen teilweise auf unter zehn Grad. Die Überlebenschancen für ein schutzloses Baby stehen bei diesen Verhältnissen nicht gut.

Welpen wärmten das Baby in der Nacht

Doch das Neugeborene hatte Glück: eine streunende Hündin legte ihre eigenen Welpen zum Menschenbaby. Durch die kleinen Hunde aufgewärmt überstand das kleine Mädchen die Nacht. Am folgenden Tag wurden Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner auf das Baby aufmerksam, das heftig weinte. «Wir waren in Panik und riefen den Rettungsdienst, der das Baby erst einmal mit ins Krankenhaus nahm, um es zu untersuchen», beschrieb einer der Menschen aus dem Dorf die ungewöhnliche Situation gegenüber der britischen «Daily Mail».

Im Krankenhaus, wo es noch immer betreut wird, bekam das kleine Mädchen dann den Namen Akanksha. Nach den Eltern wird polizeilich gesucht. Somit bleibt vorerst unklar, was mit der kleinen Akanksha geschehen wird.

(L'essentiel/Florian Osterwalder)

Deine Meinung