Jungunternehmer-Projekt – Studenten wollen Plastik für 3D-Druck recyceln

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Jungunternehmer-ProjektStudenten wollen Plastik für 3D-Druck recyceln

LUXEMBURG – Mit einem Projekt, das recycelte Plastikflaschen für den 3D-Druck vorsieht, haben vier Studenten am Dienstag den Jungunternehmerpreis gewonnen.

Carole Theis, Luko Mandic, Bob Peller und Antoine Kohn stellten ein Verfahren zum Recyceln von Plastikflaschen vor, die für den 3D-Druck verwendet werden können.

Carole Theis, Luko Mandic, Bob Peller und Antoine Kohn stellten ein Verfahren zum Recyceln von Plastikflaschen vor, die für den 3D-Druck verwendet werden können.

DPA/Daniel Bockwoldt

An Kreativität hat es den 96 Studenten verschiedener BTS im Alter von 19 bis 25 Jahren nicht gemangelt, die bei der zehnten Ausgabe des Jungunternehmer-Projekts teilgenommen haben. Die Teams mussten ein unternehmerisches Konzept entwickeln – von der Idee bis zur Konkretisierung durch den Businessplan. Auch wenn von den ursprünglich 22 gestarteten Teams am Dienstag nur noch fünf übrig waren, um in vier Minuten ihr Projekt vor einer Jury zu präsentieren.

Am Ende hat sich das EDU-Reprint-Team mit Studenten aus dem 2. Jahr der BTS CBC/GT am Lycée des Arts et Métiers mit seiner Idee durchgesetzt. Carole Theis, Luko Mandic, Bob Peller und Antoine Kohn stellten ein Verfahren zum Recyceln von Plastikflaschen vor, die für den 3D-Druck verwendet werden können. «Der Fokus liegt auf neuen Technologien und den Möglichkeiten des Recyclings», so die Preisträger.

Einzug ins europäische Finale

Ein «gesellschaftliches und pädagogisches» Projekt, denn die Studenten wollen Partnerschaften mit Schulen im Land aufbauen, um die Jüngsten für den Ansatz zu sensibilisieren. Und sie versichern, «dass es in Luxemburg machbar und profitabel ist». Dank des Klimapaktes sollte sich auch bei den Kommunen eine Tür öffnen, um das junge Unternehmen zu entwickeln.

Das Team EDU Reprint hat sich nun auch für das europäische Finale im Sommer qualifiziert. Bislang ist es keinem luxemburgischen Team gelungen, sich mit seinem Projekt auch auf kontinentaler Ebene durchzusetzen.

Nelson Fragoso, Koordinator des Vereins Jonk Entrepreneuren erinnert sich an ein Projekt für eine Anwendung für autistische Kinder, das seine «Erfolgsgeschichte» gefeiert hat, nachdem es im gleichen Rahmen entworfen worden wäre.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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