Während erster Welle – Studie ermittelt Corona-Dunkelziffer im Saarland

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Während erster WelleStudie ermittelt Corona-Dunkelziffer im Saarland

HOMBURG – Eine Antikörperstudie zeigt, dass es im Frühjahr 2020 etwa dreimal mehr Corona-Infizierte gegeben hat, als positive Tests gezeigt hatten.

Im Saarland wurden 2900 Blutproben ausgewertet.

Im Saarland wurden 2900 Blutproben ausgewertet.

DPA/Marijan Murat

Eine Antikörperstudie im Saarland hat ergeben, dass es während der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 rund dreimal so viele Infizierte gegeben hat, als die positiven Tests gezeigt haben. Das berichtet der Saarländische Rundfunk am Dienstag.

Mehr als 2900 Blutproben aus 29 Arztpraxen verteilt über das ganze Saarland sind demnach in die Auswertung eingeflossen. Die Studie habe alle Altersklassen sowie sozialen und geografischen Gegebenheiten abgebildet. Deshalb sei das Ergebnis laut der leitende Virologin an der Uniklinik Homburg, Sigrun Smola, als repräsentativ einzustufen.

Die Bereitschaft, an der Studie teilzunehmen, sei groß gewesen. Die 2900 untersuchten Blutproben seien mehr gewesen, als ursprünglich geplant.

(sw/L'essentiel)

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