Europa League – Stuttgart startet erfolgreich in die Playoffs

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Europa LeagueStuttgart startet erfolgreich in die Playoffs

Der VfB Stuttgart schafft sich eine gute Ausgangslage für das Erreichen der Gruppenphase der Europa League. Die Deutschen siegen zuhause im Hinspiel 2:0 gegen Moskau.

Mit einem Doppelpack hat Vedad Ibisevic dem VfB Stuttgart den Weg in die Gruppenphase der Europa League geebnet. Bei der Rückkehr von Kevin Kuranyi in seine Heimat traf der bosnische Nationalstürmer beim 2:0 (0:0) zweimal gegen Dynamo Moskau und verschaffte dem Bundesligisten damit eine gute Ausgangsposition für das Playoff-Rückspiel am kommenden Dienstag. Der VfB bot am Mittwoch allerdings eine über weite Strecken leidenschaftslose Vorstellung gegen defensiv starke Gäste aus Russland.

«Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Wichtig war, dass wir geduldig waren», resümierte Ibisevic. «Wir dürfen uns nicht zu sicher fühlen», mahnte er aber mit Blick auf das Rückspiel.

Kuranyi als Kapitän

Vor 20 400 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena war Ibisevic (72. Minute) zur Stelle, nachdem Dynamo-Keeper Anton Schunin einen Fernschuss von Tim Hoogland aus 25 Metern nur hatte abprallen lassen. In der ersten Minute der Nachspielzeit schlug der 28-Jährige nach Vorarbeit von Ibrahima Traoré wieder zu.

VfB-Coach Bruno Labbadia nahm im Gegensatz zum 5:0 im DFB-Pokal gegen den SV Falkensee-Finkenkrug zwei Änderungen in der Startelf vor: Maza ersetzte in der Innenverteidigung Georg Niedermeier, auf dem linken Flügel erhielt Shinji Okazaki den Vorzug vor Traoré. Moskaus neuer Trainer Dan Petrescu vertraute den früheren Bundesligaspielern Kuranyi als Kapitän, Zvjezdan Misimovic und Gordon Schildenfeld von Beginn an.

Schwaben tun sich schwer

«Wir wollen ganz klar diese Runde weiterkommen», hatte Labbadia vor dem Duell gefordert. Die Schwaben taten sich jedoch schwer. Nach dem kapitalen Fehlstart in der russischen Meisterschaft mit null Punkten und erst einem Treffer in fünf Partien konzentrierte sich Dynamo auf seine Deckung, stand tief und ließ Stuttgart kommen.

Misimovic nach 38 Minuten raus

Erst in der 27. Minute sorgte Martin Harnik nach einer Flanke des emsigen Arthur Boka für etwas Gefahr - Dynamo-Keeper Schunin musste bei dessen Kopfball nachfassen. Petrescu reagierte noch vor der Halbzeit auf die behäbige Vorstellung seines Teams: Für den blassen früheren Wolfsburger Misimovic kam Igor Semschow (38.).

Mehr Tempo im VfB-Spiel forderte der gesperrte Mittelfeldmann Zdravko Kuzmanovic zur Halbzeit im TV-Sender Kabel 1. «Wir wollen gewinnen, wir müssen gewinnen», sagte der Profi der Schwaben. Auf die leidenschaftslose und langweilige Darbietung seiner Spieler reagierte Labbadia: Er brachte Traoré für den zumindest bemühten Okazaki (61.) und Tunay Torun für den enttäuschenden Harnik (62.).

Die Maßnahme zahlte sich bereits wenige Minuten später aus, als Torjäger Ibisevic nach einem Hammer von Hoogland zur Stelle war und in der 90.+1 nochmals - Traoré hatte geflankt.

(L'essentiel Online/dpa)

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