Europäische Fußballliga – Super-League-Macher legen neues Papier vor

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Europäische FußballligaSuper-League-Macher legen neues Papier vor

Das Projekt für eine europäische Super League ist im Frühjahr krachend gescheitert. Doch drei Vereine lassen nicht locker und haben entgegen aller Bedenken neue Pläne.

In dem Papier wird die Champions League mit harschen Worten kritisiert.

In dem Papier wird die Champions League mit harschen Worten kritisiert.

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Die Organisatoren der im Frühjahr gescheiterten Super League, angeführt von Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus Turin, haben ihre Pläne noch nicht aufgegeben und arbeiten weiter an einem neuen Format. Das geht aus einem Konzeptpapier mit dem Titel «Die Zukunft des Fußball in der Europäischen Union überdenken» hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin äußern die Macher unter anderem deutliche Kritik an der aktuellen Form der Champions League. Zuerst hatten am Freitag «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und «Wirtschaftswoche» über das Papier, das sich an EU-Abgeordnete und die Kommission richtet, berichtet.

Als größte Neuerung im Vergleich zu den im April vorerst gescheiterten Plänen gilt, dass eine mögliche European Super League durchlässig für die Clubs sein soll. Man verpflichte sich dazu, «dass das Format der vorgeschlagenen europäischen Super League das Konzept der ständigen Mitglieder abschafft und den europäischen Vereinen offen steht», hieß es in dem Papier.

« Es fehlt an Spielen von höchster Qualität »

Denkbar wären demzufolge eine Super League mit 20 Teams sowie eine 2. Liga mit weiteren 20 Teams. Im Frühjahr hatte es erste Planungen mit zwölf festen Clubs gegeben. Deutsche Vertreter lehnten den Vorschlag damals ab.

Die Macher betonten nun, es handle sich nicht um «eine abgespaltene Liga». Die Vereine sollen demnach auch nicht ihre nationalen Ligen verlassen. Stattdessen wird in dem Papier die Champions League, das derzeitige Premiumprodukt der Europäischen Fußball-Union UEFA, mit harschen Worten attackiert.

«Es fehlt an Spielen von höchster Qualität, die beliebtesten Teams und Spieler stehen sich nicht regelmäßig genug gegenüber und die besten Spiele finden erst spät in der Saison statt.» Dies führe allgemein zu einem Zuschauerrückgang und zu geringerem Interesse bei jüngeren Menschen.

(L'essentiel/DPA)

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