Wii-U-Boom – Super Mario hilft Nintendo aus der Patsche

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Wii-U-BoomSuper Mario hilft Nintendo aus der Patsche

Bis zum Release von «Mario Kart 8» verkaufte sich die Wii U nur schleppend. Das Renn-Game lässt nun die Kassen klingeln.

Seit dem Launch der Wii U dümpelt Videogame-Riese Nintendo in den roten Zahlen. Auch der Release des Fun-Racers «Mario Kart 8» schien an der Misere nicht viel ändern zu können. Doch jetzt sieht es so aus, als ob der Konzern mit seiner neusten Konsole doch noch durchstarten könnte. Mittlerweile hat sich «Mario Kart 8» nämlich weltweit schon über 2,82 Millionen Mal verkauft. Sogar Wii-U-Muffel, die bisher einen Bogen um die neuste Nintendo-Konsole gemacht haben, scheinen sich vom Erfolg des Mario-Rennspiels anstecken zu lassen und der Daddel-Kiste eine Chance zu geben, wie Ubergizmo.com schreibt.

Bemerkenswert sind die von Nintendo jetzt veröffentlichten Verkaufszahlen insofern, als dass sie einerseits die Beliebtheit der «Mario Kart»-Franchise belegen. Das Game hat sich allein in den USA schon über eine Million Mal verkauft. Andererseits verdeutlichen sie einmal mehr, welch schweren Stand die Wii U bei der Gamerschaft hat: «Mario Kart 8» ist erst das zweite Wii-U-Spiel, das die Ein-Millionen-Marke in den USA überschritten hat. Einziger Millionen-Seller in den Vereinigten Staaten war bisher «New Super Mario Bros.».

Spätzünder Wii U?

Gut möglich, dass Nintendos Next-Gen-Konsole erst zwei Jahre nach ihrem Release so richtig durchzustarten beginnt. Neben «Mario Kart 8» hat der japanische Entwickler derzeit ein paar vielversprechende Spiele im Köcher, die im Laufe der kommenden Monate veröffentlicht werden, und die den Konzern womöglich zurück in die schwarzen Zahlen führen könnten. So wurde das für den Winter 2014/15 angekündigte Prügelspiel «Super Smash Bros.» an der Gamescom mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Neben der vom Publikum zum besten Spiel gewählten Wii-Version von «Super Smash Bros.» hat auch der 3DS-Ableger des Titels an der Gamescom einen Preis eingeheimst: Das Prügelspiel wurde auf der Game-Messe in Köln zum besten Handheld-Game gewählt.

Als weiterer Bestseller könnte sich das für die erste Jahreshälfte 2015 angekündigte «Splatoon» entpuppen. Im team-basierten Third-Person-Shooter treten jeweils zwei Mannschaften à maximal vier Spieler gegeneinander an. Ziel ist es nicht, alle Gegner niederzuballern, sondern bewaffnet mit einer Farb-Pistole die Spielumgebung in der Farbe des eigenen Teams zu kolorieren. Am Ende einer Runde gewinnt die Mannschaft, die mehr Farbe im Level verteilt hat.

(L'essentiel/if)

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