Angebliche Erlösbeteiligung – «Supertalent» klagt gegen Frührentner

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Angebliche Erlösbeteiligung«Supertalent» klagt gegen Frührentner

Freddy Sahin-Scholl wehrt sich juristisch gegen einen Mann, der behauptet, dass der Sieger der RTL-Show «Das Supertalent» ihm eine Beteiligung an seinem Gewinn versprochen habe.

Der Gewinner der RTL-Sendung «Das Supertalent», Freddy Sahin-Scholl, klagt gegen einen Frührentner auf Unterlassung und Schadenersatz. Sahin-Scholl, der im Dezember 2010 den Fernsehwettbewerb gewann, wehrt sich damit gegen die Behauptung von Eugen M., er habe ihn dazu gebracht, sich bei der Sendung zu bewerben. Das teilte das Landgericht Karlsruhe am Donnerstag mit. Zudem behaupte M., der Sänger habe ihm im Mai eine Erlösbeteiligung in Höhe von 20 Prozent zugesagt, von der er nun nichts mehr wissen wolle.

Sahin-Scholl bestreitet dies und verlangt mit seiner Klage nicht nur die Unterlassung derartiger Behauptungen, sondern auch Schadenersatz. Am 5. Januar hatte er gegen den Frührentner eine einstweilige Verfügung erwirkt, durch die solche Äusserungen untersagt wurden.

Sahin-Scholl gewann den Titel «Das Supertalent» mit seiner Eigenkomposition «Carpe Diem»; er sang zweistimmig - in den Tonlagen Bariton und Sopran. Mit dem Sieg verbunden ist eine Gewinnsumme von 100.000 Euro. Sahin-Scholl hat laut Jury-Chef Dieter Bohlen eine weltweit einzigartige Stimme.

(L'essentiel online mit dapd)

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